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thaten mit sich führen, wenn auch vielleicht in manchen Fällen ein-zelnen Individuen dadurch in geringem Grade Unrecht geschah.
Da sich aber diese letztere Ausnahme auf alle menschlichenDinge anwenden läßt, sv gewann sie jedenfalls keinen Einfluß aufmeine Ansichten, welche in allen diesen Punkten gesund, unverdor-ben und prakiisch, vom geraden Menschenverstände diktirt und mitdem Urtheile der Welt seit MoseS — oder vielmehr, wenn man dieWahrheit wissen könnte, seit Adam'S — Zeiten bis herab auf unsereeigene im Einklang waren. Wie ich in diesen abschweifenden Me-moiren schon mehr als einmal bemerkte — ich war keineswegs derMann, der seine eigene sociale Stellung in falschem Lichte betrach-tete. Ich gehörte höchstens zu der Klasse der kleinen Grundbesitzer,wie diese im verflossenen Jahrhundert bestand und eine sehr nützlicheund achtbare Lücke zwischen dem Bauer und dem vornehmen Herrnausfüllte — den Letzteren blos in Bezug aus die damalige höhereClasse betrachtet.
Nun fiel mir allerdings ein, daß Emilie Merton in ihren eng-lischen Ansichten recht wohl die von Ruprecht angeführten Unter-scheivungen machen konnte, und wenn sie eS ihat, sv kümmerte ichmich jedenfalls sehr wenig darum. War ich auf terra lirma,wo alle die Gebräuche und Ansichten der gewöhnlichen Gesellschaftihren Einfluß auSnbten—- eine weniger wichtige Person, als ich mit-ten im stillen Ocean als Kommandant der Krisis gewesen, so warauch Miß Merton miiten unter den New-Dorker Schönen eine min-der wichtige junge Dame, als sie in der Einsamkeit von Marble-"eiland geschienen hatte — dies fühlte ich sehr deutlich.
Allein Lucy'S vermeintlicher Abfall mußte mich nicht nur krän-ken — nein, ich fühlte mich gedemüthigt, verletzt, aufs Tiefste be-leidigt. Ich habe eS nie anders gewußt, als daß Lucy bessere Fa-milienverbindungen besaß, als ich, und halte ihr, wie Ruprechtdiesen Vortheil jederzeit gewissermaßen als Ersatz für meine undGrace'S glücklichere VcrmögenSumstände angerechnet: nie aber war