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„Ach, ich wollte eben etwas Ungeschicktes sagen und will liebermeine Rede nicht beenden. Aber was diese Miß Merlan eine voll-endete Manier besitzt — denkst Du nicht auch so, Grace?"
„Ich wünschte, sie hätte davon etwas weniger, Liebe; das isisgerade, was ich an ihrem Benehmen auSznsetzen habe. Es istManier, und wenn wir sie auch alle in gewissem Grade nöthighaben, so kommt eS mir doch vor, als ob man sie nicht .sehenlassen sollte. Ich glaube, Lucy, die Europäer, die wir vergangenenWinter in der Stadt sahen, hatten alle mchr oder weniger vondieser Manicrirtheit an sich."
„Uns mag es freilich so erscheinen; dagegen kann es allendenen, die daran gewöhnt sind, sehr angenehm Vorkommen, ja so-gar als etwas, was sie vermissen, wen» eS ihnen durch langen Um-gang zum Bedürfniß geworden ist."
Während Luch diese Bemerkung machte, entdeckte ich, wie siemich scheu und verstohlen ansah.
Ich wanderte damals gänzlich auf dem Irrweg — war thörichtgenug zu glauben, das liebe Mädchen spreche von mir und empfandeinige Gereiztheit. Ich bildete mir ein, sie wolle damit sagen:„da, Master MileS, Du hast nun London und eine wüste Insel derSüdsee — d. h. die beiden Extreme menschlicher Gesittung — ge-sehen und bist jetzt so blasirt, so ganz unclawbonnyisch geworden,daß Dir die M a n t e r i r t h e i t an den jungen Damen DeinesUmgangs zum Bedürfniß geworden ist."
Der Gedanke ärgerte mich dermaßen, daß ich eine Dienstpflichtvorschützte und nach dem Schiff hinabeilte. Aber wen traf ich inder Nektorstrcet — meinen guten Mr. Hardinge, der mich schondrüben am Hudson ausgesucht hatte.
„Komm her, MileS," begann der treffliche alte Mann, „ichhabe ernstlich mit dir zu reden."
Mir steckte in dem Augenblick nur Luch im Kopf und ich