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sehr er sich bei seinen Kameraden in Kredit gesetzt haben mochte,in jene Cirkel nicht leicht Zutritt fand, und ich hatte demnach dietröstliche Aussicht vor mir, daß meine eigene Schwester und diebeiden Mädchen, welche ich — nächst Grace natürlich — auf derganzen Welt am meisten liebte und bewunderte, lauter Häuserbesuchten, deren Thürcn mir selbst verschlossen blieben. Dies istimmer unangenehm, in meinem Falle war eS aber »och mehr als das.
Als ich Emilien erzählte, daß Grace und Luch sich in derStadt befänden und sic noch am selben Morgen zu besuchen vorhätten, glaubte ich weniger Neugierde an ihr zu bemerken, als sienoch vor einem Monat verraihen haben würde.
„Ist Miß Hardinge eine Verwandte von dem Mr. Ruprecht Har-dinge, dem ich gestern beim Essen vorgestellt wurde," ^ fragte sie,nachdem sie mich zuvor versichert halte, daß der Besuch der Damenihr viel Vergnügen machen würde.
Ich wußte, daß Ruprecht den Tag zuvor auswärts gespeisthatte und da er der einzige seines Namens war, so bejahte ichdie Frage.
„Wie ich höre, ist er der Sohn eines achtungswerihen Geist-lichen und besitzt sehr gute Conncrionen?"
„So werden die Hardinge's bei uns betrachtet; Ruprechts Vaterund Großvater gehörten zum geistlichen Stande, sein Urgroßvateraber war ein Seemann; ich denke, Sie werden deßhalb nicht ge-ringer von ihm denken."
„Ein Seemann! nach dem, was einige Anwesende sagten,hätte ich eher vermulhet — d. h. ich wußte das nicht."
„Vielleicht sagten sie Ihnen, daß sein Urgroßvater brittischerOffizier war?"
Emilie erröthete und lachte dann ein Bischen, gab aber zu,daß ich recht gerathen hatte.
* Sonderbare Mode der Amerikaner, die Dame» den Herren, statt um-gekehrt diese jenen vorzustellen! D, U.