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sogar in den Staatengcfängnissen verpönt ist; jetzt ist Einer so gutwie der Andere, nur mtt dem einzigen Unterschied, daß einige dasUnglück haben, zu harten Arbeiten verurthcilt zn werden, währendandere frei ausgehen dürfen. Die Wahlen mittelst Bailotage sollen na-türlich bloS beweisen, daß heutzutage „Einer so gut wie der Andere ist."
Unser Cirkel trennte sich erst spat. Anno 1802 hielt mannoch etwas auf Abendessen — ich wurde also eingeladen, mich mitder übrigen Familie »iederzusetzen und wir bildeten wahrlich einefröhliche Tafel zusammen.
Es war damals noch Sitte, Toaste anSzubringcn: der Herrnannte eine Dame und diese einen Herrn. — ein sonderbarer Ge-brauch, der aber besonders in besseren Häusern sehr allgemein galt.Wir Männer tranken natürlich unser» Wein, während die Damenmit jener netten, zimperlichen Manier, in welcher Frauen bei sol-chen Gelegenheiten die Lippen zu befeuchten pflegen, an ihrenGläsern nippten. Mrs. Bradfort, welche sehr auf Beobachtung sol-cher Förmlichkeiten hielt, forderte nach kurzer Zeit unfern gutenMr. Hardinge zum Toaste auf.
„Meine theure MrS. Bradfort," Hub der Geistliche gut ge-launt an, „wenn's nicht in Ihrem eigenen Hause und gegen alleRegel wäre, eine der anwesenden Personen zn nennen, so würdeich ganz gewiß auf Ihr eigenes Wohl trinke». Gott steh' mirbei — wen soll ich denn bringen? Es wird wohl nicht erlaubtsehn, unfern neuen Bischof, Di. Moore zn nennen?"
„Keinen Bischof!" lautete der einstimmige Ruf, noch entschie-dener als heutiges Tags unter Denen, welche sich zwar all ihrLeben lang gegen das bischöfliche Ansehen aufgelehnt haben, esaber gleichwohl als einen Beweis zunehmenden Einflusses betrach-ten, wenn sie in ein, durch ihre eigenen Stimme» erregtes Geschreieinstimmen und dies noch obendrein über einen Gegenstand, den anchnur oberflächlich zu prüfen sich unter Hundert kaum Einer dieMühe genommen hat. — Unsere Opposition — welcher sich übrigens