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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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derte sodann mit Marble nach dem Kokoswäldchen in der Richtungdes Wracks; ich aber beredete Emilien, ihre» Hni zu nehmen undmit mir nach der entgegengesetzten Seite zu spazieren.

Da« ist doch ein sonderbarer Einfall von meinem Vater," be-gann meine schöne Gefährtin nach augenblicklichem Schweigen;zudem kann ich Sie versichern, es ist nicht da« erste Mal, daßer seiner erwähnte: während unseres früheren Aufenthalts kam ertäglich aufs Tapet."

Für ein feuriges Liebespaar möchte der Plan nicht so übelsehn," versetzte ich lachend;für einen älteren Herrn und seineTochter aber dürfte er kaum rathsam erscheine». Ich kann mirwohl denken, daß zwei junge Leute, die sich mit warmer Liebe er-geben sind, auf ein oder zwei Jahre eine solche Insel bewohnenkönnten, ohne sich gerade aufzuhängen glaube aber auch, daßsogar die Liebe die Sache nach einer Weile satt bekäme und sichein Boot erbauen würde, um wieder in die See zu stecken."

Mr. Wallingford ist, wie ich bemerke, nicht sonderlich roman-tisch gesinnt," erwiederte Emilie ich glaube nicht ohne Vor-wurf.Ich meines Theils muß gestehe», ich fände die Sache nachmeinem Geschmack und könnte überall, hier so gut wie in London,glücklich seyn, wenn ich von meinen nächsten und theuersten Freun-den umgeben wäre."

Umgeben ja daS wäre ganz etwas anderes! Geben Sie mirIhren Vater, Sie selbst, den ehrlichen Marble, den guten Mr.Hardinge, Ruprecht, die liebe, liebe Grace und Lucy, dazu Neb undeinige andere meiner Schwarzen und ich will in meinem Lebenkeine bessere Heimath verlangen. Das Eiland liegt bloS in denZwanzigen*, hat Schatten in Fülle, köstliche Früchte und ließe sichleicht bebauen man könnte es hier auShalten, das muß ich ge-stehen, und es gäbe eine wahre Freude, hier eine Kolonie zugründen."

» Graden nämlich. D. II.