Gesellschaftern wählen ließen/' meinte Marble. „Da ist Mr.Talcott, ein wohlgezogener und recht manierlicher Junge, vonguten Verbindungen, wie eS heißt; für Kapitän Wallingford hierwill ich garantiren. Mein Leben zum Pfände — er würde Claw-bonnh und all das Besitzthum, das er als der Vierte seines Namensüberkommen, mit Freuden dafür hingeben, wenn er in solcher Ge-sellschaft König oder Kronprinz dieses Eilandes werden könnte!"
Nun war cS zwar Marble, nicht ich, der also redete: gleichwohlhätte ich von Herzen gewünscht, die Morte wären ungesagt geblieben;sie erregten in mir eine Empfindung von Verlegenheit, die sich ganzgewiß in meiner Miene auSdrürktc; auch weiß ich bestimmt, daßEmilie darüber erröthete. Das arme Mädchrnl sie, die so leichtrolh wurde, di- so empfindlich war und sich in einer so delikaten Lagebefand — sie hatte ein Recht darauf, ihre Gefühle mit größererAchtung behandelt zu sehen. NebrigcuS nahm der Major geradesowie Marble die Sache mit vollkommener Kaltblütigkeit auf undBeide setzten das Gespräch fort, wie wenn nichts Auffallendes vor-gckommen wäre.
„Ohne Zweifel — ganz natürlich," gab Elfterer zur Antwort.„Die Romantik findet immer Anhänger unter dem jungen Volke;ein Ort wie dieser könnte ja sogar in älteren Personen, als diesejunge Männer sind, ähnliche Gefühle erwecken. Wißt Ihr auch,ihr Herren, daß ich, seitdem ich dieses Eiland kenne, mich fort-während mit dem sehnlichen Wunsche trage, den Rest meines Lebensdaselbst zuzubringen? so daß ihr den eben geäußerten Gedankenkeineswegs als die Eingebung des Augenblicks ansehen dürft."
„Ich bin wenigstens herzlich froh, theurer Vater," bemerkteEmilie lachend, „daß dein Wunsch nicht so stark war um dich zuförmlichen Vorschlägen in der Sache zu verleiten."
„Du bist allerdings das Haupthindernis,, denn was sollte ichmit einem mißvergnügten Mädchen anfangen, das in Gedanken