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führte; gleichwohl kam eS zwischen uns nicht zu Schlägen, wir be-sprachen uns vielmehr friedlich mit einander. Sobald die Fremdendie amerikanische Flagge gewahrten, gaben sie den Wunsch nacheiner Unterredung zu erkennen, und da ich sie nicht zu mir an Bordkommen lassen mochte, so entschloß ich mich, dem spanischen Kapitänin eigener Person einen Besuch abzustatten.
Er empfing mich mit höflicher Förmlichkeit und händigte mirnach den üblichen Präliminarien einige amerikanische Zeitungen ein,welche einen Abdruck des zwischen Frankreich und den VereinigtenStaaten abgeschlossenen Friedenstraktats enthielten. Indem ich dieArtikel dieses neuen Vertrages überlas, fand ich, daß die Wieder-eroberung der KrifiS, sobald wir sie auch nur bis heute Mittagverschoben Härten, ebendadurch gesetzwidrig geworden wäre. Diebeiden Nationen befanden sich schon damals im Frieden, als dieFranzosen das Schiff überrumpelten: die üblichen Klauseln in Be-treff der Eroberungen in fernen Meeren stempelten es aber zu ihrerrechtmäßigen Prise. So spielt oft der Krieg in seinen wechselndenErfolgen!
Im Laufe einer halbstündigen Unterredung machte ich die Ent-deckung, daß der Spanier Valparaiso zu berühren beabsichtigte, umsich frische Mannschaft zu verschaffen, da seine Bemannung weiteroben an der Küste durch die Blattern gelichtet worden war. SeinSchiff gehörte zu den großen und war sehr vollständig ausgerüstet,so daß er sich vor den kleineren englischen Kreuzern nicht für sicherhalten durfte, wenn er das Kap nicht mit weit stärkerer Beman-nung, als er sie eben jetzt hatte, umsegelte.
Da kam mir plötzlich ein Gedanke: ich fragte ihn, was ervon Franzmännern halte? Sie taugten ganz wohl für seine Zwecke,da Frankreich und Spanien gemeinsam gegen England standen undnichts leichter war, als die Franzosen von Cadir nach Marseille zusenden: so.wurde denn der Handel auf der Stelle richtig.
Als ich an Bord der Krisis zurückkam, ließ ich die Gefangenen