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Ich fand die Krisis unter einem hohen Uservorsprunge, derein prächtiges Lee bildete: auf dem Schiff und in dessen Näheherrschte die tiefste Ruhe, doch wußte ich wohl, daß ein Fahrzeug,welches fortwährend vor den Guardacosta'S auf der Hut seyn undseine Rettung einzig nur der Raschheit seiner Bewegungen anver-trauen mußte — nicht ohne einen wachsamen AuSgucker bleibenkonnte. Ich landete deshalb und bestieg die Anhöhe, um die LagedeS Schiffes mit aller Bequemlichkeit einer sorgfältigen und kalt-blütigen Untersuchung zu unterwerfen und kehrte sodann gegen zweiUhr Morgens auf den Schooner zurück.
Die Polly war während meiner Abwesenheit gegen die Land-spitze oder den Borsprung herabgesteuert und befand sich daher, alsich ihr Verdeck wieder betrat, ganz in dessen Nähe: alle Matrosenwaren versammelt und standen in ihren Waffen bereit. Die Erwar-tung hatte die Leute dermaßen aufgeregt, daß wir sie nicht ohneSchwierigkeit von einem lauten Hurrah abhielten: zu allem Glückvermochten wir sie noch zum Stillschweigen zu bewegen und ichsuchte ihnen das Ergebniß meiner Beobachtungen in möglichst we-nigen Morten mitzutheilcn. Dann gab ich meine Befehle und derSchooner wurde des Angriffs halber unter kurze Segel gebracht.
Wir standen so nahe an der einen Seite des Vorsprungs unddie Krisis lag so dicht neben der andern, daß meine Hauptbesorg-niß darin bestand, wir möchten leewärts abfallen und den Fran-zosen dadurch Zeit zur Sammlung und Vorbereitung geben. Wirbeschränkten uns daher bloS aus das Focksegel, hielten aber daSKlüver-, MarS- und große Segel zum Einsetzen bereit, sobald manihrer bedürfte. Mein Plan war, das Schiff auf der Steuerbord-odcr, in Bezug auf die Insel, an der äußeren Seite und zwar mitmöglichst leisem Anpralle zu entern.
Sobald Alles bereit stand, verfügte ich mich nach dem Hinter-theil neben den Mann am Steuerrad und befahl ihm „aufzuhal-ten." Neb stellte sich dicht hinter mich: ich wußte, daß jedes Verbot