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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Segel gesehen und mich dadurch überzeugt hätte, daß es rasch demLande zu trieb was mich natürlich veranlaßte, ohne Zandernan Bord zu rudern.

Es war, wie ich vermuthete: die Felsen nahe beim Riff hattendas Kabel abgeschnitten, das Schiff war triftig geworden undMarble erwartete mit entfalteten Segeln meine Rückkehr, um zuerfahren, wo er abermals vor Anker gehen könne. Ich erzählte ihmvon der Lagune in der Mitte der Znsel und gab ihm die festeVersicherung, daß Wasser genug vorhanden sey, um jedes Fahrzeugder Welt hineinzuführen. Mein Ansehen war in Folge der erstenEinfahrt des Schiffes, die ich geleitet, bedeutend gestiegen und icherhielt Befehl, dasselbe auch in den neuen Hafen zu lootsen.

Die Aufgabe hatte keine Schwierigkeit: der schwache Wind unddie Ungewißheit wegen der Strömungen war die einzige Quellevon Verlegenheit. Nach kurzer Untersuchung fand ich jedoch denWeg und nachdem ich Talcott zur Erhöhung der Vorsicht mit demBoote vorausgeschickt, hatte ich es bald dahin gebracht, daß dieKrisis mitten auf dem oben erwähnten natürlichen Docke hinschwamm.

Im Hereinfahrcn wurden die Segel verkürzt und das Schiffmachte eine fliegende Verteilung, * worauf es so sicher vor Ankerlag, als ob eS sich in einem künstlich gearbeiteten Dock befundenhätte. Ich bin der Meinung, daß die Krisis an diesem Orte diestärkste ja sogar jeden Sturm, wenn nicht gerade einenOrkan ausgehalten haben würde; auch war das Gefühl derSicherheit bei uns so mächtig, daß wir unsere Leinwand aufrollten,einen einzigen Mann als Ankerwache ausstellten und uns dann so-gleich in die Hängematten verfügten.

Nie hatte ich mein Haupt mit größerer Zufriedenheit amBord eines Schiffes zur Ruhe gelegt als eben in dieser Nacht,

» Verteilen nennt man, ein Stbiff an zwei Anker legen, so daß ervon Ebbe und Flut lt'»>°) nicht hin- und h-rgeschweit werde» kann.

D. U.