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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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verschaffen. Nach kurzer Ueberlegung gab der Kapitän seine Zu-stimmung und befahl mir dabei, Wasser und Lebensmittel insBoot einzunehmcn, da mein Geschäft mich bis zum Morgen ent-fernt halten konnte.

Ich fand die Bai zwischen Riff und Eiland etwa eine Meilebreit; in ihrer ganzen Länge wich der Ankergrund nur selten vonzehn Faden ab. Die äußere Felswand, an der die See sich brach,hatte das Ansehen einer vorgeschobenen Mauer, welche die uner-müdlichen Insekten gleichsam zum Schutze ihrer Insel errichtethatten, deren Aufbau aus den Tiefen des Oceans vor einem oderzwei Jahrhunderten von einigen ihrer Vorfahren begonnen wordensehn mochte. Die Riesenwerke dieser kleinen Wafferthiere sind denSeefahrern wohlbekannt: sie geben uns einen ziemlich deutlichenBegriff davon, wie so manche von den Umwälzungen, welche auf derOberfläche der Erdkugel stattgehabt, herbeigeführt worden sehn mögen.

Das Land zeigte sich nieder, waldig, ohne Spur von Bevöl-kerung und gestattete mir leicht jeden Zutritt. Die schöne Mondnachtlockte mich sogar in das Innere; nachdem ich über eine Meile meistunter Kokosnuß- und Bananenbäuinen fortgewandert war, gelangteich an ein Wasserbecken, wie er sich bei Inseln dieser besonderenFormation in der Regel vorfindet. Die Einfahrt von der See auswar nicht weit entfernt und ich schickte einen der Leute nach derJolle zurück mit dem Befehl, das Boot hierher zu rudern.

Ich sondirte jetzt Einlaß »nd Bai und fand überall einen san-digen Grund von etwa zehn Faden Tiefe. Wie ich erwartet hatte,zeigte der Einlaß die seichteste Stelle; doch auch hier ergaben sichnirgends weniger als fünf Faden, nachdem ich die ganze Streckeabgelothet hatte.

ES war unterdessen Mitternacht geworden; eigentlich hätte ichbis zum Morgen auf der Insel bleiben sollen, um bei Tageslichtweitere NekognvScirungen anzuüellen, wenn ich das Schiff nicht sosehr in unserer Nähe, wie ich es nie für möglich gehalten, unter