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nun, wie wenn Tod und Leben von dem Erfolge abhinge. DasSchiff befand sich glücklicher Weise in unserer Anrufwcite; cS steuertei,inner noch beim T-ind, rannte aber immer drei Fuß gegen dieKlippen, bis eS einen einzigen in der gewünschten Richtung zurück-legtc und sogleich rief ich's an.
„Was gibt'S, Mr. Wallingford?" fragte Marble, so ruhig,als ob er zu Haus an einer Werste vor Anker läge.
„Seht Ihr ras Boot, Sir?"
„Ganz deutlich — Gott weiß, Ihr steht uns hiezu nahe genug."
„Hat das Schiff guten Stcnerlauf, Kapitän Marble?"
„Jawohl — sonst aber auch gar nichts, was zu loben wäre."
„Dann laßt alle weiteren Fragen, und sucht dem Boote zufolgen. Dieß ist die einzige Hoffnung und sie kann Wohl zutreffcn."
Keine Antwort; Marblc'S tiefe, befehlende Stimme ließ sichallein vernehmen, indem sic „Steuer aus" und „die Leute an die Luv-braffcn" kommandirte. Der Athem versagte mir beinahe, als ichdas Schiff mit den Bügen abfallen sah und sein langsames Vor-rücken beobachtete: seine Geschwindigkeit nahm übrigens merklich zuund ich hielt das Boot weit genug windwärts, um der Krisis dennöthigen Raum zum Eintritt in den Kanal zu gestatten.
Im rechten Moment ruderte» wir gegen den Einlaß und dasSchiff hielt immer mehr ab, um uns zu folgen. Bald war ich inder Durchfahrt selbst: zehn Faden auf jeder Seite des Boots brachsich das Wasser und schleuderte den Schaum zum Theil bis aufunsere Riemenblätter. Das Loth zeigte immer noch sechs, beimnächsten NuSwerfen aber zehn Faden und jetzt stand das Schiff ansdem Punkt, wo ich vorhin sechse gezählt hatte. Die Brandungbrüllte hinter mir und ich ruderte nun unter fortwährendem Lvthengen Süden, um das Schiff zu erwarten : ich sah, wie dieses aufhalte,aber auch, daß ich dag Riff bereits hinter mir hatte.
„Ankert, Sir," rief ich mit der vollen Kraft meiner Stimme,— „sputet Euch und werft den Anker, so rasch wie möglich."