Druckschrift 
18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
309
Einzelbild herunterladen
 

309

Umständen hingeopfert, als sein eigenes Benehmen sie hervorgeru-fen hatte.

Laßt zwei von den ,Neggerrck das eine Ende des Klappläu-fers dem Burschen um den Hals schlingen," befahl Marblc, der,selbst zu gut, um Jack Kelch" in eigener Person vorznstellen, auchkeinen von den weißen Matrosen zu diesem nnehrenvolle» Amte ver-wenden mochte. Joe, der Koch und ein zweiter Schwarzer vollzo-gen alsbald diese» empörenden Dienst, dessen Gehässigkeit sich einSeemann nur selten gänzlich zu entziehen vermag.

Ich bemerkte jetzt, wie Smudge cmporschante, als ob er nun-mehr das Loos begriffe, das seiner harrte. Die tiefgewurzeltcnGrundsätze seines Innern warfen einen finsteren Schatten über einGesicht, das schon an sich durch Leiden und Lebensweise düster undverwittert genug geworden war und er warf einen ernsten Blick aufMarblc, dessen Befehle dies Alles hervorgerufen hatten.

Unser neuer Kapitän bemerkte diesen Blick und eine kleineWeile hoffte ich, er würde sich erweichen und den armen Teufelgehen lassen: allein Marble hatte sich selbst überredet, daß er einengroßen Akt seemännischer Gerechtigkeit vollziehe und merkle keines-wegs, wie vielen Einfluß ein der Rachsucht verwandtes Gefühldabei äußerte.

Abgeschweit!" riss er und Smudge baumelte in wenigen Se-kunden an dem Naaarm.

Ein Holzklotz hätte nicht regungsloser scyn können, als derKörper dieses Wilden verharrte, nachdem der erste Schauder desSchmerzes darüber hingezuckt hatte: wie der Fallblock eines LcesegelShing er da und balv war jede Spur des Lebens verschwunden. EineViertelstunde später wurde ein Mann hinaufgeschickt, der das Tauabschnitt ein schwerer Fall, der Körper stürzte ins Wasser undverschwand.

Die Geschichte dieses Abenteuers fand später ihren Weg in* Beiname des Heillers. D. u.