Wort, eine Stunde verstrich unter harter Nnstrcngnng, dann hattenwir aber auch am Hauptmast, vom Eselshaupt der Marsstenge an biszum Deck, Alles eingeschnürt, gebunden und an seinem Platze. DieBramstenge lag vorn und hinten in der Kühl und kannte noch nichtangefaßt werden, was auch keineswegs nöthig war: ich befahl denLeuten, beide Segel los zu machen und ihr Tackelwerk niederzuhalen.
In Smudge'S Augen gewann dies Alles ein höchst versprechendesAnsehen und die Wilden jauchzten vor Freude, als sie das Mars-segel so schön gefüllt und in stetem Zuge sahen. Ich verstärkteden Druck noch durch das große Segel und jetzt eilte das Schiffmit einer Geschwindigkeit seewärts, welche alle meine Hoffnungenzu erfüllen schien.
Ich selbst mnßlc nunmehr am Rade bleiben, dessen GebrauchSmndge allmählig zu ahnen begann. Das Schiff war um dieseZeit bereits zwei Meilen von der Insel entfernt und an der Küsteließen sich die einzelnen Gegenständen nur noch undeutlich erken-nen. Auch waren die CanoeS nicht länger sichtbar und an einJagdmachen von ihrer Seite nicht mehr zu denken. — Ich fühlte,daß die Entscheidung hcrannahte.
Smndge und seine Gefährte drangen nun immer ernster darauf,daß das Schiff endlich seine Wendung mache. Die nur noch unbestimm-ten Umriffe des Landes begannen sie ernstlich zu beunruhigen und dieSeekrankheit halte bereits vier von ihnen flach aufs Verdeck ge-worfen. Ich merkte wohl, daß der alle Bursche selbst nicht wenigdarunter litt, wenn ihn auch sein Geist und die Gefahr, welche ihmdrohte, in rastloser Bewegung und ernster Wachsamkeit erhielten.Man mußte sich nothwcndig den Anschein der Thätigkeit geben undich schickte deshalb die Neger auf den Vormars, um die MarSraaan ihre Stelle zu bringen und ihr Segel alsbald einzusetzen.
So verstrich abermals eine Stunde, bis wir ganz hiemit fertigwaren, und das Land nahezu weg ge waschen erschien. Sobaldich das Kreuzmarssegel eingesetzt hatte, ließ ich scharf aufbraffen