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wundeten auszulesen. Ich bewachte sie vom Hackbvrd aus und über-zeugte mich bald, daß Marble aus den unteren Fenstern gleichfallsseine Beobachtungen anstcllte.
Allein die Wilden wagten sich nicht mehr in den Bereich einesFeuers, das sich als so gefährlich erwiesen hatte und mußten deß-halb warten, bis das Schiff so weit fortgesteuert war, daß sie ihrenFreunden beispringen konnten, ohne ihr Leben gleichfalls dem Un-tergänge auSzusetzen. Da dieß nicht wenig Naum und Zeit erfor-derte, so war nicht nur kein Canoe oder Boot irgend einer Art inder Nähe des Schiffes, sondern auch blvS die Hälfte der Feinde andessen Borde geblieben. Diese Letzteren suchten in Ermanglungeines Gegners, den sie angreife» konnten, ihre Wuth an dem Schiffeselber auozulassen, indem sic ihre ganze Kraft in wahnsinnigen An-strengungen an dem Werptroß verschwendeten: die Folge davon war,daß das Schiff sehr rasch dahineilte, bis die Leine endlich — abriß.
Ich lehnte auf der Ruderpinne, Smudge neben mir, als dieserZufall sich ereignete: die Ebbe war immer noch ziemlich stark unddas Schiff betrat eben die enge Durchfahrt zwischen dem Eilandund der Landspitze, welche die eine Seite der Bai abschloß, mit demGallion natürlich dem Baume zusteusrnd, an welchen das Werptroßbefestigt war. In diesem Augenblicke ließ ich das Schiff — wohlmehr aus instinllartigei» Antrieb als aus wirklicher Ueberlegung —mit dem Steuer so abgiercn, daß eS, statt auf die Felsen zu stoßen,durch die Enge hindurchglitt: eS war nicht eigentliche Hoffnung,was mich hiezu bewog — mein einziger Grund war der heftigeWiderwille, den ich empfand, das gute Fahrzeug auf den Grundrennen zu lassen.
Zum Glück befand sich der Ducker auf den CanoeS und es warfür ihn nichts weniger als leicht, unter dem Feuer aus den Kajüten-fenstern dem Schiffe zu folgen, selbst wenn er die neue Wendungbegriffen und zu unserer Verfolgung Lust gehabt hätte. Er warjedoch, wie alle seine Kameraden auf den CanoeS, mit seinen ver-