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ich bald hundert und sieben dieser Wichte am Bord des Schiffeszählte — dich war aber auch ihre ganze Streitmacht, denn mehrkamen niemals zum Vorschein.
Diese ganze Zeit über, d. h. volle drei Stunden lang, war ichaußer Verbindung mit meinen Gefährten und wußte bloS, daß siesich alle beisammen befanden; durch das Mitteldeck nämlich, das nurmit den leichteren, für den Handel mit der Nordwestküste bestimmtenArtikeln beladen war und durch Niederschlagen der Scheidewand desVorkastells hatte sich diese Vereinigung ganz leicht bewerkstelligenlassen, ja in letzterer war sogar ein Schiebebrett angebracht, wel-ches Einen nach dem Andern durchließ, ohne daß man zu jenemletzten HülfSmittel seine Zuflucht zu nehmen brauchte. Ich zweifeltekeinen Angenblick, daß Marble alle Matrosen unten versammelthatte und sich immer noch ausnehmend furchtbar machen konnte, dadie Leute ihre Gewehre und Pistolen alle hinabgenommen hattenund also mit Feuerwaffen und Munition reichlich versehen waren.Welchen Kurs er einschlagen würde, darüber hatte ich natürlichnur Vermuthungen: ein Ausfall — wenn überhaupt ausführbar —wäre jedenfalls sehr gewagt gewesen und schien mir auch nach denvon Smudge und Dipper getroffenen Maßregeln zur Sicherungder Treppen nur schwer ins Werk zu setzen.
Was vollends mich selbst betraf, so war ich hierüber ganz meinenMuthmaßungen überlassen; jedenfalls erregte die Art, wie meineFeinde mich behandelten, meine gerechte Verwunderung. Sobaldes hell war, löste man alle Banden an meinen Gliedern und ließmich frei auf dem Quarterdeck auf- und abgehen, um den Blut-umlauf wieder herzustellen. Eine Blutlache mit einigen Haarbüschelnbezeichnete die Stelle, wo der arme Kapitän Williams gefallenwar und ich durfte sogar einen Waffereimer darauf gießen, um dieempörenden Mordspuren wegzuschwemmen.
Meine anfängliche Bestürzung hatte unterdessen einer auf-fallenden Sorglosigkeit Platz gemacht und ich war für den Augen-