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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
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übergehend, beschloß deshalb den liebliche» Tag dazu zu benützen,daß er alle drei Stengen abnehme» oder vielmehr abtackeln ließ,um an ihrem Tauwerk einige nothwendige Verbesserungen vorzu-nchmen. So wurden die Matrosen um neun Uhr an die Arbeitgestellt und noch vor Mittag war das Schiff fast ganz on äösliabills.

Wir nahmen zwar so wenig wie möglich herunter und ließensogar die MarSraaen, doch ohne TappenantS oder Brassen, oben,indem wir sie mit Leittauen befestigten; gleichwohl wnrdcn dieStengen, soweit es anging, herabgelassen, ohne gerade die unterenRaaen in die HLngmattentücher zu legen. Kurz wir versetzten dasSchiff in den unlenkbarstcn Zustand, wobei übrigens die Decksnicht sehr in Unordnung kamen. Die Sicherheit des Hafens unddas ausnehmend schöne Wetter ermuthigtcn den Kapitän zu solchemBeginnen, denn jede Art von Besorgnis schien ihn jetzt gänzlichverlassen zu haben.

Unsere Arbeit schritt munter vorwärts: wir besaßen nicht nureine starke, sondern auch höchst tüchtige Bemannung und sobaldsich'- um die Tackelage handelte, fühlten sich unsere Philadelphicrin ihrem eigentlichen Element. Mit Sonnenuntergang waren dieTauschcuern untersucht, vertheilt und frisch ausgerüstet, das Tackel-werk der Stengen wieder über die Marsen gebracht und daselbstaufgesetzt überhaupt für den kommenden Morgen Alles zumAufhissen bereit gehalten.

Aber ein so arbeitsvoller Tag verlangte auch eine tüchtigeNachtruhe und sämmtliche Mannschaft wurde deshalb angewiesen,sich unmittelbar nach dem Abendessen niederzulegen : das Schiff sollteder Wachsamkeit des Kapitäns und seiner drei Steuermänner über-lassen bleiben.

Die Ankerwache zog um acht Uhr auf und wurde alle zweiStunden abgelöst. Mich traf die Reihe von Mitternacht bis zwei,Marble von zwei bis vier Uhr und dann sollten alle Matrosenzum Einsetzen der Stengen aufgerufen werden.