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Wir kehrlen sofort noch dem Schiffe zurück, welchem wir dieSchiefertafel nebst der Meldung unserer Entdeckungen überbrachten:alle Matrosen wurden versammelt und der Kapitän hielt »ns eineRede, welche für ihren Zweck ganz gut war, aber auch keine Spureines „gottähnlichen" Charakters an sich trug. Er erzählte uns,wie so manche Schiffe durch die Sorglosigkeit ihrer Mannschaft zuGrunde gegangen seien, erinnerte uns, daß wir uns an der Nordwestküstebefänden, wo ein Schiff mit einigen Büchsen voll Glasperlen, et-lichen Ballen Wollendecken — vom Schießpulver, den Feuerwaffen undEisenstücken gar nicht zu reden — denselben Werth, wie in unse-ren Häfen ein mit Goldstaub beladenes Fahrzeug besäße. Auf-merksamkeit im Wachdienst und Gehorsam gegen die Schiffsbefehleinr Falle eines AllarmS — das waren die beiden Hanptgegenstände,bei welchen er verweilte: wollten wir diese beiden großen Erfor-dernisse beachten, so war für unsere Sicherheit nichts zu besor-gen, wogegen wir bei Mißachtung derselben höchst wahrscheinlichdas LooS jener Briggbemannung theilen würden, von welcher wirso eben einige Ueberreste anfgefunden hätten.
Ich muß gestehen, daß ich eine unbehagliche Nacht verlebte.Ein unbekannter Feind bleibt immer furchtbar und lieber hätte ich'Smit drei Gnarda-Costa'S zumal ausgenommen, als in dieserspiegelglatten Bai daliegcn, umringt von Wäldern, so stumm wieeine Einöde, und auf einem wohlbewaffnetcn Schiffe, das auf allenPunkten, sogar den Enterfinkenetten zum Empfange der Gegnervorbereitet war.
Doch von Allem, was wir besorgten, erfolgte — Nichts.Dipper und Smudge verspeisten ihr Abendbrot» mit dem Appetitebeleidigter Unschuld und schliefen wie ein paar Klötze: wenn dieBeiden schuldig waren — darüber herrschte nnr eine Stimme —so mußte ihnen jedenfalls alles Gewissen abgehen. Wir selbst blie-ben auf dem Oui vivo bis nahe gegen Morgen, d. h. bis zu demAugenblick, wo die Gefahr, wenn es überhaupt eine gab, voraus-