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deren Seite dieser schwierigen Frage von den spanischen Behördenangewendet wurden und sich im Ganzen als höchst ungenügendeBeweise herausstellten. Es ist ein altes Sprichwort, daß das La-ster doppelt so thätig wie die Tugend ist, denn diese schlummert,während jenes alle seine Kräfte aufbietet. Wenn sich dies schon imAllgemeinen bewährt, so ist es jedenfalls dreimal richtig, sobald vonSchmugglern und Mauthbeamten die Rede ist. So läßt sich dennnicht läugnen, daß die englischen und amerikanischen Schiffe ausdiesen, so wie verschiedenen anderen Gründen die Mittel fanden,die Bewohner Südamerikas zu der Zeit, von der ich schreibe, auS-zuplündcrn, ohne zu den etwas verrufenen Gewaltthätigkeiten einesDampier, Wood, Rogers oder Drake ihre Zuflucht nehmen zu müssen.
Ehrlich wie ich dem Leser nun einmal Alles, was ich nach denspanischen Gesetzen verbrochen haben mag, einzugestehcn mich ver-bunden fühle, muß ich denn auch bekennen, daß wir auf unserer Fahrtein bis zwei Besuche abstatteten, um gewisse Artikel, die wir inLondon gekauft, am Lande zu zeigen und zum Danke für unsereHöflichkeit eine Menge Thaler an Bord zurück zu bringen. Ichweiß nicht ob ich nüthig habe, mich wegen meiner eigenen Bethei-ligung bei diesen unregelmäßigen Verhandlungen — das Wort„regelmäßig" würde übrigens eben so gut hieher paffen — nochbesonders zu entschuldigen, da ich, auch wenn ich zu murren geneigtgewesen wäre, meinem Rechtsgefühl doch keinenfalls etwas genützt unddem Schmuggelhandel eben so wenig geschadet hätte. Kapitän Wil-liams war ein schweigsamer Mann, und es war nicht so leicht, seineGedanken über das Schmuggeln genau zu erfahren, wiewohl er mirin der Praxis niemals Veranlassung gab, daran zu zweifeln, daßer zu den treuen Anhängern der Lehre vom freien Handel gehörte.
Marble erinnerte mich in diesem Punkte immer an den wohl-bekannten Redakteur eines wohlbekannten New-Vorker Journals,welcher offenbar der Ansicht fröhnt, alle Dinge im Himmel und aufErden, Sonne, Mond und Sterne, das Firmament über und di«