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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Der Bericht fiel günstig aus und lautete dahin: der Majorhabe lange Zeit in Westindien gedient, wo er noch jetzt ein ziem-lich einträgliches, halb militärisches Amt bekleide, und halte sichgegenwärtig in England auf, um einige lästig- und langwierigeRechnungen in'S Reine zu bringen, sowie um sein einziges KindEmilie aus der Schule zu nehmen; man erwartete, daß er i» we-nigen Monden auf seinen alten oder irgend einen andern Postenzurückkehren werde. Theilweise hatte ich dies schon von Emilienselbst erfahren, deren Angaben durch des ConsulschreiberS Berichtvollkommen bestätigt wurden. Es blieb kein Zweifel, die Mertonswaren Leute von achtbarem Stand, ohne übrigens einen Anspruchauf sehr hohe Stellung zu haben; von dem Major erfuhr ich nochüberdies, daß er in Amerika einige Verwandte besaß, da sich seinVater in Boston vermählt hatte.

Ich meines Theils mochte eben so viel Grund haben, als dieMertonS selbst, mich über den Zufall zu freue», der mich ihnenin den Weg geworfen hatte, denn war ich auch das Werkzeug ge-wesen, das ihnen das Leben rettete, wie sich nicht läugnen ließ, sokonnte ich hinwiederum bei ihnen weit mehr von der Welt diesePhrase im gewöhnlichen socialen Begriffe genommen erfahren,als ich in meinem ganzen seitherigen Umgänge gelernt hatte. Ichwist keineswegs behaupten, die LondonerGesellschaft" gesehen zuhaben, denn diese lag weit außer Major Mertons Bereich, daer sich für seine eigene Beförderung nach einem Beschützer um-zusehen hatte und überdies der Sohn eines Kaufmanns war, wäh-rend Kaufleute dazumal auf der englischen GesestschaftSleiter eineweit niedrigere Stufe als heut zu Tage einnahmen. Aber er warjedenfalls einGentleman", hatte die Ansichten, Gefühle und Ma-nieren dieser Klaffe und war sich sehr gut bewußt, daß ich ihn ausgroßer Gefahr errettet hatte.

Mit Emilie Merton stand ich bald auf wirklich freundschaft-lichem Fuße; sie sprach zu mir mit der Freimüthigkeit einer FreundinMileS Wallingford. 15