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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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fand ich Gelegenheit, die Leute, die wir gerettet hatten, näher insAuge zn fassen. Sie sahen recht ehrbar ans, doch hatte ich schongenug von der Welt gesehen, um zu erkennen, daß sie z» der so-genannten englischen Mittelklasse gehörten. Der Mann mochtemeiner Meinung nach Soldat seyn; die beiden Frauen hatten etwasäußerst Achtunggebietendes, wiewohl ihnen jeder fashionable Anstrichabging. Das Mädchen schien so ziemlich von meinem Alter und warentschieden hübsch zu nennen. Da war denn also gleich einAbenteuer zur Hand! Ich halte einem Dämchen von siebzehnJahren das Leben gerettet und brauchte mich also nur noch in siezu verlieben, um ein ganzer Nomanheld zu werden.

Am Thore nahm der Herr eine Mielhkutsche, ließ seine Frauencinsteigen und bat uns, ihnen zu folgen; wir lehnten dies aber ab,da wir Beide und besonders Markte ganz durchnäßt waren. Nachkurzem Hin - und Herreden gab er »ns eine Adresse nach der Norfolk-Street, Strand, und wir versprachen, auf unserem Wege nachdem Schiffe daselbst einzukvrcchen. Statt aber dem Wagen zufolgen, gingen wir zu Fuß nach dem Strand, wo wir ein Gast-haus fanden und in demselben ein herzhaftes Mahl zu uns nahmen,wobei der Oberstcuermann, um einer Erkältung vorzubeugen, sichetwas Branntwein geben ließ ein Verfahren, dessen Grund ichnicht zu erklären vermag und von dem ich überhaupt nur so vielweiß, daß es häufig und in allen Theilen der Welt in Anwendungkommt.

Sobald wir uns gesättigt und getrocknet hatten, gingen wirnach der Norfolk-Street, wo man uns angewiesen hatte, nach MajorMerton zu fragen. Wir thaten dies auch und fanden eines jenersauberen, wohnlichen Häuser, wie sie großentheils jenen Theil derStadt bilden; wir trafen den Major mit den Seinigen im erstenStock ein Umstand, worauf in England einiger Nachdruck gelegtwird und welcher bewies, daß die Familie von Stand war, wie-wohl sich deutlich erkennen ließ, daß die Leute nicht in dem Glanze