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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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bachtung, sowie von Hörensagen einige Kenntmß der Gebräucheder großen Welt gesammelt: allein Marble verspottete die meistenmeiner Erläuterungen und wollte an Alles, was er sah, nur seineneigenen Maaßstab legen, so daß ich seither oft gedacht habe, welchgroßen Vortheil die Herausgeber von Reisebeschreibuugen von ihmhätten ziehen können, wenn ihnen seine Verstöße zugänglich gewesenwären. Bei den Herrn kam eben damals das Sclbstkutschiren inMode und ich erinnere mich noch eines besonderen Falles, wo einUltramodenheld seinen Kutscher in den Wagen, sich selbst aber aufden Bock gesetzt hatte. Eine so gräuliche Verletzung aller Schick-lichkeilSregeln war sogar zu London eine Seltenheit: aber washals's Zehn saß einmal darin in der ganzen Würde seinerWoklentressen, der Plüschbeinkleider und des KlapphnteS.

Marble setzte sich in den Kopf, dieser Mann müsse der Königseyn, und was ich auch sagen mochte er war nicht vom Gegen-theil zu überzeugen. Umsonst zeigte ich ihm hundert ähnliche Würden-träger in der Ausübung ihres Berufs auf dem Kutschbockwas kümmerte ihn dag? saß doch Keiner von allen im Wagenselber und ein Gentleman im Innern der Equipage, in so feinemRock und noch obendrein mit einem aufgestülptem Hut konnte dochnicht wohl weniger als einer der Reichswürdenträger und warumnicht der König selber seyn? So abgeschmackt dies auch erscheinenmag, so könnte ich doch fast eben so starke Mißgriffe aufzählen,welche von europäischen Theoretikern in Beurtheilung unserer Ein-richtungen begangen wurden.

Während ich mich mit Marble über diesen Gegenstand herum-stritt, ereignete sich ein kleiner Unfall, der am Ende zu wichtigenFolgen führte. Mielhkulschen, so wie alle andein öffentlichen Wagen,mit Ausnahme von Postchaisen und Postpferden, werden in denenglische» Parks nicht zugelassen; Glaskutschen dagegen haben dicseErlaubniß und man bezeichnet mit diesem in Amerika ganz fremdenWorte solche Miethwagen, welche nicht auf den öffentlichen Plätzen