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großen Siege am Nil unmöglich glücklicher fühlen als ich, sobaldich meine Kriegslist gelungen sah. Talcoit wünschte mir Glück undgab mir seinen Beifast zu erkennen; überhaupt mochten wir Asteetwas zu sehr geneigt seyn, eine» Erfolg, den wir eigentlich demZufall hätten auf Rechnung setzen sollen, unserer eigenen Geschick-lichkeit und Ausdauer zuzuschreiben.
Herwärts von Dover nahmen wir einen Lootsen, von demwir erfuhren, daß das gekaperte Schiff ein werthvoller Westindicn-fahrer, Namens Dorothea, war, der sich von seinem Konvoi weg-gestohlen hatte und den Abend zuvor allein eingelaufen war. Erhatte zu Anfang der Ebbe unterhalb DungencsS Anker geworfenund, wie cS scheint, eine gute Nachtruhe dem Wagnisse vorgezogen,mit einbrechender Fluth in die Finsterniß hinauszusteuern; seinPlätzchen war auch vollkommen geborgen und würde ihn den Augendes LuggerS völlig entzogen haben, wenn wir diesen nicht schnur-gerade auf seine Beute zugeführt hätten.
Ich war nun von aller Sorge für die Brigg erlöst und mittenzwischen Untiefen, Feinden und Fluthen, welche mir sämmtlich un-bekannt waren, fand ich darin wahrlich keine kleine Erleichterung;wir liefen noch am nämlichen Tage in die Düne ein, wo wir auchliegen blieben. Ich sah hier eine Flotte vor Anker und es ver-ursachte keinen kleinen Lärm unter dem Kriegsschiffsvolke, als ihnenunsere Geschichte zu Ohren kam: wohl zwanzig von ihren Bootenlegten bei uns an, um sich die Thalsachcn aus der ursprünglichenQuelle zu holen.
Unter anderen Gästen, welche mich auSzufragcn kamen, erschienauch ein alter Herr, den ich für einen Admiral hielt: er trug dieJnicriinSuniform und kam ganz offen und anspruchlos; die Be-mannung seines Boots verweigerte uns jede Antwort auf unsereFragen, zollte aber dem Greise .ungewöhnlichen Respekt. Dieserbefragte mich über eine Menge Details und ich erzählte ihm offen-herzig die ganze Geschichte, ohne das Geringste zu verhehlen oder