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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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auch um ihm bei de» Matrosen auf dem Vorkastell größeres An-sehen zu verschaffen, denn am Lande hätte er ganz zu meinesGleichen gezählt, wenn er auch im Punkte des Vermögens wenigerals ich vom Glück begünstigt war.

Talcott und ich blieben fast die ganze erste Nacht zusammenauf dem Deck; zu dem kurzen Schlummer, den ich mir erlaubte,legte ich mich in dem MarSleesegel auf dem Quarterdeck niederjenes Segel hatte ich nämlich nicht einsetzen, sondern eben zu diesemZwecke abhissen lassen. Als ich aber mit der Rückkehr des Tageseinen klaren Horizont vor mir sah, auch keine Verstärkung desWindes und nirgends ein Segel wahrnahin, fühlte ich mich so sehrerleichtert, daß ich den versäumten Schlaf bis acht Uhr Morgensnachholte.

Diesen ganzen Tag über brauchten wir weder Schooten oder Tal-jen, noch auch die Brassen zu berühren. Gegen Abend stieg ich auf de»Mars, um mich wiewohl erfolglos nach dem Lande umzu-sehen: ich wußte nämlich aus unserer am Mittag angestellten Be-obachtung, daß wir nicht mehr weit davon entfernt sehn konnten.Vor fünfzig Jahren bildete nämlich die Bestimmung der Länge nochimmer die Hauptschwierigkeit für den Seefahrer: denn so gut wirauch, Talcott und ich, mit Mondbeobachlungen umzugehen wußten,so waren sie doch jetzt nicht anwendbar und auch sie geben beiFlut und Strömungen keine zuverlässige Rechnung.

Wie froh war ich also, als ich Neb gegen zehn Uhr Abendsvon der Vormarsraa seinLicht da vorn!" Herabrufen hörteeS mußte der Lizardleuchtthurm seyn, da wir für de» von Scillyzu weit östlich standen. Ich änderte nun meinen Kurs, so daß ichdas Licht ein wenig auf meinen Luvbug brachte und wartete aufden Augenblick, bis wir es vom Deck aus sehen konnten, mit einerAengstlichkeit, wie ich sie seitdem nur unter den gefährlichsten Um-ständen wieder empfunden habe. Nach einer halben Stunde ward endlichMiles Wallingford. 13