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aufzuschleichen; Kapitän Williams vermuthete, seine eigene Instruk-tion werde ihn nach demselben Hafen weisen, für den auch die„Amanda" (meine Brigg) bestimmt war und glaubte, nachdem erseine Ordre zu Falmouth empfangen, uns immer noch einholen zukönnen. Da die Krists ihre vier Fuß machte, bis die Amandaderen drei zurücklegt, so war unser altes Schiff bei Sonnenunter-gang mit seinem Rumpfe bereits vor unseren Blicken verschwunden.
Als ich am nächsten Morgen aus dem Verdecke erschien, fandich mich in einem Alter von achtzehn Jahren, mitten in feind-lichen Gewässern, mit einem werthvollen Schiffe ganz allein aufdem weiten Ocean: nirgends war auch nur das Mindeste zn sehen;ich sollte meinen Weg in einem Kanal auffinden, welchen ich nochniemals betreten hatte, und dies Alles mit einer Schiffsmannschaft,welche zur Hälfte aus Rekruten bestand. Zwar hatten Letztere bisjetzt die ganze Anstelligkeit von Amerikanern bewiesen und in derThat schon wunderbare Fortschritte gemacht, allein eg blieb ihnendoch immer noch gar viel zu lernen übrig. Die Bemannung derKrisis war zu vollzählig gewesen, um die Leute zu allen Arten vonGeschäften verwenden zu können, wie dies bei gewöhnlicher Mann-schaftSzahl auf Kauffahrern in der Regel der Fall ist und dieNeulinge mußten selbst sehen, wo sie die nöthige Instruktion er-hielten. Gleichwohl waren meine Leute lauter starke, gesunde,willige Bursche, welche trotz der ältesten Theerjacke zu Halen undzu hissen verstanden.
So hatte mich denn diese neue Anordnung gänzlich auf meineeigenen Hülfsquellen angewiesen: Seekenntniß, Schifffahrtskunde,Gewandtheit, Klugheit — Alles wurde von mir gefordert. , Ichgestehe, ich fühlte mich im Anfänge durch die Neuheit und Ver-antwortlichkeit meines Kommando'S eben so sehr niedergedrückt alsNeb darüber die stolzeste Freude empfand: aber «S ist wunderbar,wie bald wir uns an Veränderungen dieser Art gewöhnen. Fünfbis sechs Stunden später war mir schon ganz behaglich bei der