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Dieser Erfolg versetzte uns Alle in die beste Laune und machteauf Marble besonders einen solchen Eindruck, daß er seine Meinungdahin zu äußern anstng, wenn es zu einem Versuche käme, sowürde sich finden, daß unsere Neberlegenheit über sie nicht alleinauf das Segeln beschränkt sey. Wenn Einer von sich selbst einevortheilhafte Meinung hegt, so ist dies ganz in der Ordnung undebenso ist es nicht weniger tröstlich, auch von seinem Schiffe diegleiche Ansicht zu nähren.
Ich muß gestehen, bei meinem Auftreten als Offizier hassirtemir anfangs manche Ungeschicklichkeit. Ich war noch jung undhatte Leute zu befehligen, welche dem Alter nach meine Väter sehnkonnten — ächte Seehunde, welche in Allem, was die Feinheitendes Berufes betraf, nicht weniger kitzlich waren als ein Journalist,welcher, unfähig die höheren Eigenschaften eines Buches zu schätzen,seine unbedeutenderen Fehler mit desto mehr Schärfe bcurtheilt. ESdauerte jedoch nur wenige Tage, bis ich das nöthige Selbstvertrauenerlangte, und ich fand bald, daß man mir eben so pünktlich alsdem ersten Steuermanns gehorchte.
Wir waren etwa vierzehn Tage unterwegs, als das Schiffwährend meiner Wache von einem Windstoße getroffen wurde, wo-bei es mir gelang, die Segel einzurcffen und Leinwand und Spieren— Alles mit einer Geschwindigkeit zu bergen, welche mir vonmeinen Vorgesetzten unendlich hoch angerechnet wurde. KapitänWilliams sprach mit mir über die Sache und lobte die Befehle,welche ich gegeben, so wie die Kaltblütigkeit, die ich dabei an denTag gelegt halte: denn wie ich hinterdrein erfuhr, war er eineZeit lang auf der Fallreepstreppe gestanden und hatte, trotzdemdaß alle Matrosen aufgerufen wurden, die beiden andern Steuer-männer absichtlich zurückgehalten, um zu sehen, wie ich in einemsolchen Nothfalle für mich allein fertig werden könnte.
So wie sich Neb bei dieser Veranlassung gebärdete, habe ich nochnie ein menschliches Wesen sich anstrengen sehen: er fühlte nämlich.