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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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pflegte zubrachten, war seit den hundert Jahren, daß ein Dachdie alten Mauern van Clawbonnh bedeckte, noch nie daselbst ver-lebt worden.

Am andern Tage hatte ich eine geheime Unterredung mitmeinem Vormund, welcher das Gespräch mit einer Art von Rechen-schaftsbericht begann, den er mir über die Erträgnisse meines Ver-mögens während des verflossenen JahreS erstattete. Ich hörteachtungsvoll und nicht ganz ohne Theilnahme zu, denn ich sah,daß ich mit Ersterem dem guten Manne große Freude machte,während das Letztere, ehrlich gestanden, auch mir einiges Ver-gnügen gewährte.

Ich fand, daß Alles den glücklichsten Fortgang genommen hatte:das baare Geld war bedeutend angewachsen und ich sah: wenn icheinmal ins rechte Alter kam, so konnte ich über eine Summe ge-bieten, welche, falls ich Lust dazu fühlte, zum Ankauf eines eigenenSchiffes hinreichte. Von diesem Augenblicke an faßte ich den stillenEntschluß, mir in der Zwischenzeit alie zum Schiffsbefehlshabernöthigen Eigenschaften und Kenntnisse zu erwerben.

Von der Zukunft war nicht viel die Rede: meinVormund äußertenur die Hoffnung, daß ich mir Zeit zum Nachdenken gönnen würde,ehe ich über die Wahl eines Standes zu einem festen Entschlüssegelangte, worauf ich bloS durch eine achtungsvolle Verbeugung ant-wortete.

Den ganzen nächsten Monat war Clawbonuy der Schauplatzununterbrochener Belustigung und Freude. Wir hatten zwar inunserer unmittelbaren Nachbarschaft nur wenige Familien zu be-suchen und Mr. Hardinge machte deshalb den Vorschlag, einenAusflug nach den Quellen des Niagara zu mache», denn an deneigentlichen Fall zu denken, dazu war das Land noch zu jung unddie Straßen zu schlecht. Ich wollte aber nichts davon hören, dennich interessirte mich nicht für die Quellen wußte wenig undkümmerte mich noch weniger um die Mode, während mir von mei-