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die Sec einmal stürmte, konnten wir alle Vier nichts weiter thun,als das Boot im Steuerkurs erhalten. Zehn Minuten lang, glaubeich sogar — hatte das Boot beinahe die entgegengesetzte Richtunggenommen, wa« von dem Anprallen der vorüberstürzenden Wogenherrührte, und wir vermochten es kaum auf der Stelle zu erhalten.
Natürlich war jetzt nicht mehr davon die Rede, unsere An-strengungen fortzusetzen, welche eben so erschöpfend als nutzloswaren. Wir versuchten zwar noch dar eine Mittel, nordwärtsabzuhalten, in der Hoffnung, vom Lande besser geschützt zu werdenund also auch in ruhigeres Wasser zu gelangen — allein es halfnichts, wir vermochten dem Licht nicht einmal bis auf eine Meilenahe zu kommen.
Endlich ließ Ruprecht, gänzlich erschöpft, das Ruder finkenund fiel athemloS auf den Dost zurück: er wurde sofort ans Steuergesetzt und Kapitän RobbinS nahm seine Stelle ein. Ich kannunsere Lage in jenem furchtbaren Momente einzig mit der Gefahreines Mannes vergleichen, der an einer Klippe hängt, den Gipfelund mit ihm seine Rettung fast mit Händen greifen kann und dochdabei fühlt, daß seine Kraft ihm bald versagen und er dann zuGrunde gehen wird.
Zwar war der Tod noch nicht so sicher, auch wenn wir unsereVersuche, das Land zu erreichen, einstellten; aber die Hoffnung aufRettung schien allerdings schwach genug. Hinter uns lag der weit-gedehnte Ocean in seinem Grimme und zwischen uns und dem Felsenvon Lissabon kein Zoll breit Landes sichtbar! Wir hatten keinenBissen Nahrung bei uns und das Einzige, was wir zum Glücknoch besaßen, war eine kleine Tonne frischen Wassers. Die Lootscnhatten allerdings ihr Abendessen mitgebracht, allein es war bereitsverzehrt, wogegen wir andern den Tigris mit hungrigem Magenverlassen hatten, da man dort erst bei Licht ein behagliches Nacht-mahl einzunehmen beabsichtigte.
Endlich berieth sich Kapitän Nobbins mit den BootsleutenMiles Wallingford. 0