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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Blick von den Luvwänden der Segel. Alle Anwesenden schienenden Athem anznhalten, als sich das Schiss auf den langen Grund,wellen emporrichtete und sachte iininer weiter vordrang.

So kamen wir auf einer der zahlreichen Wvgenwölbungenan dem nächsten Felsvorsprunge vorüber; das Schiff streifte nurleicht an dein Felsen, als wir an dieser augenscheinlichen Gefahrvorüberglitten und der leichte Stoß, den es erlitt, erregte nurwenig Besorgniß.

Schon faßte Kapitän RobbinS des Steuermanns Hand, »msie in der Freude seines Herzens zu schütteln da geschah uns,wie einein Wanderer, der unerwartet auf einen Stein stößt, wäh-rend er auf drei Schritte keinen solchen nahe glaubte: das Schiffprallte auf einen Felsen mit so furchtbarem Stoße, daß die Hälfteder Mannschaft davon zu Boden geworfen wurde und alle dreiStengen zu gleicher Zeit leewärts überstürzten.

Es ist in der That schwer, dem Leser ein deutliches Bild vonder Verwirrung einer so grauenvollen Scene zu geben. Die Be-wegung des Schiffs war plötzlich wie durch eine Mauer gehemmtund das ganze Gebäude schien bis zur Vernichtung getroffen. Dienächste Rollwoge, welche hereinbrach und ohne unser Dazwischen-treten am Land verlausen wäre, thürinte sich jetzt an dem «nächtigenKörper empor, den sie auf ihrem Wege antraf, und brach, Allesüberschwemmend, über unser Deck daher. In demselben Augenblickehob sich der Rumpf, von Wind, Wogen und Strömung empor-getragen, und fiel noch weiter über das Riff herein, wobei die stärk-sten Eisenbolzen wie Wachsstäbe zerbrachen und die festesten Eichen,ballen des Schiffbodens gleich Weidcnruthen zerknickten.

Leichenblaß stand der Kapitän am Hauptmast: einen Augenblicklang malte sich Verzweiflung in seinen Zügen; dann aber gewanner die Fassung und Selbstbeherrschung eines Seemannes wieder.Er gab den Befehl, den Stromanker im Langboot windwärts zu