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und wir bliebe» allda, bis die Oberbranckegel an den Mastenflatterten. In wenigen Minuten war das Kabeltau „auf und nie-der" gestellt und jetzt kam der kritische Theil des Ganzen heran.
Der Wind war noch immer sehr schwach und es blieb höchstzweifelhaft, ob unser Schiff an einer Felsbauk vorbeikommen konnte,welche jetzt über das Wasser emporzutauchen begann und gegen diejene langen, schweren Rollwogen aus Südwest mit einer Heftigkeithereinbrachen, die bewies, welche Allgewalt der Ocean selbst in solchenAugenblicken friedfertigen Schlummers in stch beherbergte. DasSteigen und Fallen der Wasserfläche glich dem Athmcn eines Seeun-geheuerS, dessen Brust sich im Schlafe hebt und senkt.
Sogar der Kapitän zögerte mit dem Befehle, bei solchemWafferandrange von der Leeseite und bei so gar schwachem Windeden Grundanker zu heben. Unter unserem Steuerbordbug befand sichübrigens eine kleine Bugt* und Mr. Marble meinte, es sei nichtso übel, wenn man in jener Richtung sondirtc, da das Wasser dortruhig und tief schien. 2hm kam es wirklich vor, als sei dortein landeinwärts ziehender Strudel, der das Schiff um seine sechs-bisachtfache Länge windwärts führen und so immer noch günstiger wir-ken würde, als der Verlust, welcher unfehlbar eintrat, sowie mandas Gastion zuerst seewärts stellte.
Der Kapitän gab die Nichtigkeit dieser Andeutung zu unddiesmal war ich einer von denen, welche mit dem Jollboot zumSondiren ausgeschickt wurden. Wir ruderten gegen die Klippenund waren noch nicht fünfzig Schritt weit gekommen, als wir inder That auf einen Strudel stießen, der eben so stark war als dieStrömung, welche gegenwärtig unser Schiff trug.
Dies war ein großer Vortheil, um so mehr als das Wasserbis an den Rand des die Bugt bildenden Risses, das diese Acnde-rung in der Richtung der Strömung veranlaßte, die gehörige Tiefe»Art kleiner Hafen. D. U.