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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
90
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so

dcrt, und so machten wir uns an die Arbeit und rollten alle ent-behrlichen Gegenstände aufs Verdeck.

Eine halbe Stunde später lag unser Schiff wohlgeborgen ineiner starken Strömung, welche genau in nordöstlicher, d. h. in derRichtung hinzog. welche deS Kapitäns Theorie geradezu entgegengesetztwar. Sobald Mr. Marble hierüber im Reinen war, hörte ich ihnallerlei vor sich hinbrummen, wovon ich aber nur die Worte:hölli-sches Kap verdammte Strömung" deutlich vernehmen konnte.

Fünftes Kapitel.

2» eine Barke wurden wir geflüchtet:

Dann ging cs i» die See i man warf uns2» eines Bootes morsche» Leichnam, ohne TackelwerkOhn' Anker oder Tau kein Mast, noch Segel;Der Natten 2nstinkt halt' uns schon umflngelt.

Der Sturm.

Die Stunde, die uns jetzt in der Stille der Erwartung ver-strich, war eine der beängstigendsten meines ganzen Lebens. Todten-fiille herrschte unter uns, sobald das Schiff gesichert und nichtsmehr zu thun übrig war; Matrose wie Schiffsjunge alle schienenihre Kräfte in den einen'Sinn deS GehörS zusammengedrängt zuhaben, da dies das beste und einzige Mittel war, um unsere Lagerichtig zu beurtheilen. So viel war allen klar, daß wir uns inder Nähe einer oder mehrerer Stellen befanden, wo die Brandungsich am User brach, und das hohle kaum miSzuverstehends Brül-len des Elements bewies nur zu deutlich, wie das Wasser indie Höhlungen der Felsen eindrang und eben so oft wieder daraushervorstürzte. Und nicht nur in einer Region nein ringsum uns her war dieses unheilverkündende Toben vernehmbar,denn bald traf es unser Gehör in der wohlbekannten Richtung de-