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teren waren bereits zwei ans Feuer gestellt worden, als man beiSonnenuntergang der Procn zuerst anstchtig wurde; man hattedie Kohlen auf höheren Befehl die ganze Nacht glühend daruntererhalten, so daß der Inhalt nunmehr augenblicklich zu verwenden war.Ich konnte von meinem Vorkastell aus einen Haufen von Männernum die zweite Kanone beschäftigt sehen, welche der Kapitän, wieich wohl unterschied, soeben ans den Feind richtete.
„Es kann doch schwerlich ein Mißverständnis! sehn, Mr. Marble?"bemerkte der Kapitän, noch unentschlossen, ob er feuern lassen sollteoder nicht.
„Ein Mißverständlich, Sir? — Mein Gott, Kapitän Nobbins,Ihr könntet ja auf die Inseln hinter unserm Spiegel eine ganzeWoche lang loSkanoniren, ohne auch nur einen ehrlichen Menschenzu treffen. Nur immer zu, Sir; ich wette, Ihr thut wohl daran."
Dies gab den Ausschlag: die Pechpfanne wurde herbeigeschafftund einer unserer Sechspfünder ließ sich mit scharfem Knalle ver-nehmen. Lautlose Stille folgte: die Proen näherten sich rasch, ohneihren Kurs zu verändern. Der Kapitän erhob sein Nachtglas undich hörte ihn leise zu Kite sagen, sie sehen mit Menschen voll-gepfropft. ES erging nun der Befehl, alle Geschütze in Standzu setzen und die Waffenkisten zu öffnen, um uns mit Flinten undPistolen zu versehen. Ich hörte das Raffeln der Enterhaken, alssie von dem Balken des BrodwinnerS losgeschnitten wurden undaufs Verdeck herabfielen.
Dies Alles klang höchst unheilverkündend und ich fing jetzt anzu glauben, wir würden einen mörderischen Kampf zu bestehenhaben und am Ende noch Alle über die Klinge springen müssen.
Ich erwartete nunmehr, daß die Kanonen rasch hinter ein-ander losgefeuert werden würden: allein sie wurden nur in Bereit-schaft gehalten, ohne das Feuer fortzusetzen. Kite verfügte sichnach dem Quarterdeck und kam mit drei bis vier Musketen undeben so vielen Piken zurück; letztere vertheilte er an diejenigen