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belästigten uns die Bursche nicht wenig, denn der Anblick einerrunden Mulde, über welche Alle hertaumelten, um stch ihr Mahlmit den Fingern hcranSzufischen, mußte wohl Leuten wie wir, diean Teller, Messer, Gabeln und derlei LuruSariike! gewöhnt waren,sehr unangenehm auffallen. Ich muß gestehen, ich konnte mich einerVergleichung mit Grace'S und Luch's weißen Händchen, mit dersilbernen Zuckerklammer, den reinen Tellern, Gläsern und Tisch-tüchern der Heimath — Servietten und silberne Gabeln warendamals in Amerika nur an den vornehmsten Tafeln und selbst danur an hohen Fest - und Feiertagen im Gebrauch — nicht erweh-ren, als wir zum ersten Male die Manipulationen dieses Abend-^ effenS durchzumachen hatten. Siebenundvierzig Jahre sind seitdemverflossen und die ganze Scene schwebt mir im jetzigen Momentnoch eben so lebhaft vor Augen, wie wenn sie sich erst gestern zu-getragen hätte; manchmal noch möchte ich mich in einen ausjener langschnäbligen Klasse verwandelt wünschen, um, wie mansagt: ,bei gehörigem Appetit* zu sehn.
So lange wir im Hudson lagen, hatte ich die Ehre, mit einemsauertöpfischen alten Schweden eine Ankerwache durchzumachen. Esging ein sanftes Lüftchen, das Schiff hatte einen guten Ankerplatzund mein Kamerad wählte sich eine weiche Planke, um seine zweiStunden behaglich durchzuschlafen, invem er mich anwies, ihn zuwecken, sobald etwas vorfallen sollte. Da war ich ein ganz an-derer Mann: ich stolzirte mit einer Wichtigkeit auf dem Verdeckumher, wie wenn die Last des Staats auf meinen Schultern ruhte,machte besten Bügen alle fünf Minuten meinen Besuch, um zusehen, ob das Kabeltau nicht abgerissen sch und der Anker nicht,heimkon»ne*, worauf ich jedesmal auswärts blickte, ob auch dortnoch Alles in Ordnung sey. — O der glücklichen zwei Stunden!
Den darauf folgenden Sonntag, Morgens gegen zehn Uhr,wurde nach Mr. Marble'S Sprichworte: „je besser der Tag, destobesser die Arbeit" — der Lootse herbeigerufen und das Kommando