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luppe hinzurudern und mit dem kommenden Morgen zu uns zurück-zukehren, ohne übrigens unscrn jetzigen Aufenthalt zu verrathen.
Ai» nächsten Morgen, muß ich gestehen, waren meine Gedan-ken gar wenig mehr mit den Mädchen, mit Clawbonny oder Mr.Hardinge beschäftigt; noch ehe ich auf war, stand Neb an meiueinBett mit der Meldung, die Grace und Lucy sey wohlbehalten nebendem Wallingford untergebracht und er selbst sehr gerne bereit, mirbeim Aufsuchen eines Schiffes behülflich zu seyn.
Der Augenblick des Handelns war gekommen: so wurde dennauch wenig unter uns Dreien gesprochen, wir nahmen vielmehr schnellunser Frühstück ein und machten uns alles Ernstes an die Lösungunserer wichtigen Aufgabe: Neb durste uns folge», aber wohlweis-lich nur in solchem Abstande, daß jeder Verdacht, als ob er zuu»S gehörte, vermieden wurde, denn ein junger Gentleman miteinem Diener hinter sich liätte wohl keinen sonderlich glücklichenKandidaten abgegeben, wenn stch's drum handelte, eine Anstellungauf einem Vorcastell auszuwirken.
Meine Begierde, auf einem größeren Seeschiffe unterzukommen,war so groß, daß ich mich sogar nicht einmal mit Beschauung derWunder von New-Uork aufhalten wollte, sondern lieber gleich nachden Werften hinabeilte. Ruprecht war zwar anderer Ansicht undhätte gar zu gerne seinem angebornen Hange für die feineren Ge-nüsse der Stadt nachgegebeu; ich war aber taub für alle seineWinke und diesmal blieb ich Meister. Er folgte mir nicht ohneWiderstreben, sah sich aber doch gezwungen, nach einigen ziemlichlebhaften Gegenvorstellungen nachzugeben. Wer uns in unsermsauberen Anzug, hübsch geschniegelt und nicht ohne feinere Manie-ren so durch die Straßen hinschlcndern sah, hätte uns bei eigener Un-erfahrenheit recht leicht für ein paar gutaussehende, flinke Matrosen-jungen halten können, welche eben erst von einer gewinnreichenReise zurückgekchrt, als Bewunderer, wenn nicht gar als kriti-sche Beurtheiler von Fahrzeugen — auf den Werften herumstrolchten.