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Haltung von mir als Eigcnthum eingeräumt, auch sonstige Privi-legien in Feldern, Milchkammern, Ställen, Obstgärten, Wiesen, Spei-chern u, s. f. zugestanden und dreihundert Pfund jährlich in baarcmGeld ausbezahlt werden. Meine Schwester erhielt viertausend Pfundzinstragende Kapitalien: der Nest des Vermögens — eine jährlicheRente von fünfhundert Thalcrn — war mir bestimmt. Da unser Gutmit Mühle, Schaluppe und Hafengebühren »ach Abrechnung des ganzenHaushaltungs-Aufwands noch ein jährliches reines Einkommen vonmehr als tausend Thalern abwarf, so konnte ich in den einfachenSitte», wie sie zu Clawbounp herrschten, erzogen, über Mangel anGeld und Gut mich wahrlich nicht beklagen.
Mein Vater hatte Mr. Hardinge zum Vollstrecker und meineMutter zur Vollstreckerin des Testamentes, beide mit den Rechtendes lleberlebcnden, bestimmt: auch für die Vormünder hatte er diegleiche Vorsorge getroffen. So wurden wir also durch den Todunserer Mutter die Mündel des Geistlichen allein, was uns beidensehr erwünscht kam, da wir den guten Mann und besonders seineKinder aufrichtig liebten. Er hatte deren zwei, welche uns im Alterso ziemlich nahe standen: Ruprecht Hardinge war kein volles Jahrälter als ich, während seine Schwester Lucy etwa sechs Monateweniger als Grace zählte. Wir vier hegten sämmtlich große Anhäng-lichkeit für einander und zwar von frühester Kindheit an, da Mr.Hardinge, sobald ich der Frauenschule entwachsen war, meine Er-ziehung übernommen hatte.
Ich kann übrigens nicht behaupten, daß Ruprecht Hardinge seinemVater durch Fleiß und gute Aufführung die Freude bereitet hätte, wiesie ein williges, aufmerksames Kind den Eltern so leicht und in sohohem Grade gewähren kann: von uns Beiden war ich bei weitemder bessere Schüler und Mr. Hardinge hatte mich schon ein Jahrvor meiner Mutter Tode für reif in das College erklärt; alleindie Verblichene war nicht geneigt gewesen, mich früher nachVale zu schicken, wo sich das mir von meinem Vater bestimmte