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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Verstorbenen in so nahem Verhältnis standen, als weil sie unsunter dem Herzen getragen hatte. Ihre Gesundheit wurde allmählichimmer mehr untergraben und drei Jahre nach jenem NnglückSfallebei der Muhle mußte Mr. Hardlnge sie an meines Vaters Seitebestatten.

Ich war jetzt sechzehn Jahre alt und bin somit eher im Stande,die Vorfälle während der letzten Tage ihres Lebens zu schildern,als dieß mit den nähern Umständen beim Tode ihres Gatten möglichgewesen ist. Meine Schwester und ich waren einen vollen Monat vorihrem Hinscheiden auf dieses traurige Ereigniß vorbereitet worden:wir wurden also diesmal so tief wir auch unfern Verlust suhlten,besonders meine Schwester, auf welche er einen unauslöschlichenEindruck machte wenigstens nicht so plötzlich vom Kummer über-wältigt, als da wir zum ersten Male häuslichen Jammer empfundenhatten.

Mr. Hardinge hatte uns Beide an das Sterbebette unsererthcurcn Mutter gebracht, um ihre letzten Ermahnungen und mitihnen einen Eindruck zu empfangen, wie er bei richtiger Wür-digung immer heilsam sehn wird.

Sie haben diese beiden lieben Kinder getauft, mein guter Mr.Hardinge," so begann meine Mutter mit sehr schwacher Stimme,bereits eine Folge des Nachlasses ihrer KräfteSie habe» sieals Zeichen, daß Christi Opfertod auch ihnen gelte, mit dem heiligenKreuze gesegnet und ich erbitte mir von Ihrer Freundschaft das Ver-sprechen, daß Sie Ihnen Ihre geistliche Pflege nicht entziehen und siein der wichtigsten Periode ihres Lebens, wo die Eindrücke am tiefstensind und am leichtesten Wurzel fassen, nicht verlassen wollen. Gottwird Ihnen alle die Güte vergelten, welche Sie den verwaistenKindern Ihrer Freunde erweisen werden."

Der edle Geistliche, der mehr für andere als für sich selberlebte, leistete der Sterbenden das gewünschte Versprechen und dieSeele meiner Mutter schied hin in Frieden.