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Kapitän Wallingford neben zwei oder drei großen Landbesitzernund eben so vielen ehemaligen Kaufleuten aus New-Uork allge-mein für einen der „steifsten" Männer in der Grafschaft Ulsterangesehen wurde.
In wie weit diese Meinung richtig war, weiß ich nicht genau;ich erinnere mich nur so viel, daß ich unter dem väterlichen Dachenie etwas anderes als den Ueberstuß, wie er auf den besserenamerikanischen Landgütern zu Hause ist, bemerkt und niemals ge-sehen habe, wie ein Armer mit leeren Händen entlassen wurde.Zwar machten wir unfern Wein aus bloßen Johannisbeeren, dochschmeckte er köstlich und wir hatten auch immer so viel Vorrathim Keller, daß wir ihn drei bis vier Jahre alt werden lassen konn-ten. Mein Vater hatte übrigens einen kleinen Privatkeller, woraushie und da eine Flasche zum Vorschein kam, und ich erinnere michrecht gut, wie der Gouverneur und spätere Vicepräsident GeorgClinton, der ebenfalls in der Grafschaft Ulster ansässig war undauf seinen Reisen zuweilen auf Clawbonny einsprach, meines Va-ters Wein für den trefflichsten ostindischen Madeira erklärte. Klaret,Burgunder, Rheinwein oder Champagner waren damals in Amerikanoch gänzlich unbekannt und wurden nur auf der Tafel der erstenKaufleute oder hie und da eines weitgereisten Mitbesitzers vonmehr als gewöhnlichem Vermögen getroffen.
Wenn ich sage, der Statthalter Georg Clinton habe von Zeitzu Zeit bei uns eingesprochen und meines Vaters Madeira gekostet,so geschieht dies keineswegs in der eitlen Absicht, unsere Familiedem Landadel der Grafschaft beizuzählen, denn wenn uns auch derbeträchtliche Erbbesitz unseres Hauses ein örtliches Ansehen verlieh,das uns weit über die Stellung gewöhnlicher Landbesitzer empor-hob, so konnten wir gleichwohl unsere Ansprüche nicht so weitsteigern. Hätten wir in einer der großen Städte gewohnt, so wür-den wir uns ohne Zweifel an diejenige Klaffe gehalten haben,welche gewöhnlich einen ober zwei Grade unter der vornehmsten