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zehn Monaten begeben hatte, die seit dem Tage vergangen waren,an welchem er hinter dem Schirm jener wilden Felsen hervorge-treten.
So stürmisch diese See war und in so schrecklichem Rufe siebei den Seeleuten stand, schien sic ihm, der aus einer stürmischerenund schrecklicheren herkam, eine Art Zufluchtsstätte. Er wußte wohl,daß ein Winter hier kein unbedeutendes Unternehmen wäre, er hattejetzt aber einen Winter in einer Gegend hingebracht, wo sich nichteinmal Fcucrnngsmittel fanden, wenn man sie nicht mitbrachte.
Zwanzig Tage später segelte der Seelöwe wieder von Rio ab,wo er allen See-Elephanten-Thran, welcher ihm noch übrig blieb,verkaufte uud dagegen Lebensmittel eiunahm, welche in dem Schiffknapp zu werden begannen. Die meisten Vorrälhe waren, sobald,es wärmer wurde, ungenießbar geworden, und es war beinaheMangel an den nöthigcn Nahrungsmitteln eingetretcn, als derSchooner zum zweiten Mal in den edeln Hasen der HauptstadtBrasiliens einlief.
Nun folgte die Lässigkeit und Windstille, welche um die einge-bildete Linie herrscht, die den Kreislauf der Erde an dem Punktebezeichnet, welcher, in Bezug auf die Sonne, als ein Mittel-punkt gilt, und wo die Tage und Nächte stets gleich sind. Keine„Neigung der Achse der Erde gegen die Fläche ihrer Bahn" hattehier auf das Klima Einfluß, das keinen Wechsel der Jahreszeitenkannte, oder wo dieser Wechsel, wenn er je stattfand, so schwach her-vortrat, daß man ihn fast nicht bemerkte.
Zwanzig Tage später stand der Schooner bei geborgenen Se-geln und in den südöstlichen Passatwinden unter einigen niedri-gen, sandigen Jnselchen. Nach seinen Bewegungen zu schließen,suchte er einen Ankerplatz, dieser ward endlich gefunden, das Schiffging vor Anker, die Boote wurden auf das Wasser gelassen undRoswell Gardiner landete.