Veränderungen. Die Eisfelder waren da und dort sogar meilen-weit aufgebrochcn, und mit Ausnahme des ThcilcS, welcher sichzwischen den Inseln der Gruppe staute und stemmte, war wenigmehr davon zu sehen.
In Folge eines nicht bekannt gewordenen Einflusses stürmtendie Meereswogcn, welche der Nordwind niedcrdrängte, nicht mitihrer ganzen Kraft ans diese Schosse an, so daß sie sich nur lang-sam und fast widerwillig lösten. Die Robbenfänger schrieben dieseHartnäckigkeit des Bai-Eises seiner Dicke zu und glaubten, dieSeichtigkeit des Wassers habe eine solche Eisbildung begünstigt,während sie draußen unmöglich gewesen wäre. Diese Ansicht mochterichtig sein, obgleich man ebenso viel für als gegen sie Vorbringenkonnte, denn das Polareis setzt gewöhnlich oben und nicht untenan. Dieß Meer ist in den kalten Monaten viel wärmer als die at-mosphärische Luft, und die Eisbildung geht ans der obern Flächeder Felder und Berge durch Ablagerungen von Schnee, Nebel undRegen vor sich.
In diesen drei Wochen, welche dem Sommer rasch entgegen-führten, wurde viel nützliche Arbeit abgethan. Daggett war znmzweiten Male auf einem Schubkarren in das Hans herüber-gebracht worden, und richtete sich so behaglich ein, als die Um-stände cs erlaubten.
Roswell sah von vorn herein, daß sein Zustand ein sehr un-sicherer sei, besonders war das ersrorne Bein von dem kaltenBrande bedroht. Alle Mittel, welche eines Robbenjägers Arznei-mittellehre an die Hand gab, wurden angewendet, um so ernsteFolgen abzuwenden, allein ohne Erfolg. Der Blntnmlaus warnicht wieder herzustcllen, wie die Natur es forderte, und da diesewichtige Beihilfe fehlte, stellten sich die unglücklichen Vorzeichenlangsam ein. Dieser Wechsel trat jedoch so allgemach hervor, daßer ans den regelmäßigen Verlauf des Dienstes kaum einen Ein-fluß hatte.