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Sechsundzwanzigstes Kapitel.
Laßt nur des Winters düst're GewaltenRings um öde Steppen walten!
Laßt die Polargcister schaltenIn dem nachtumflorten GefildUnd auf der Sec, wo wildDer Stürme grause Orgel brüllt.
Campbell.
während Noswcü's Brust durch den neugcbornen Glaubenerwärmt wurde, dessen Keim sich eben in seinem Herzen zu er-schließen begann, zeigte Stimson sich auf der Terrasse, um zu scheu,was ans seinem Offizier geworden wäre. Die Stunde war längstvorüber, wo die Mannschaft sich unter ihre Decken zu begrabenpflegte, und der ehrliche Bootstcnerer, welcher dem ihm gewordenenAufträge Genüge gcthan, war nicht ohne Besorgnis;, daß NoSwellin dieser Nacht — ohne Frage der herbsten des ganzen Winters —so lange im Freien blieb.
„Ihr trotzt der Kälte mannhaft, Kapitän Garnier," sagteStephan, als er sich seinem Offiziere näherte, „cs dürste aber gutsein, jetzt in das Haus zu gehen."
„Ich fühle keine Kälte, Stephan," erwiederte Roswell, „imGegeutheil, mich durchströmt eine wohlthuende Wärme. Mein Geistist geschäftig gewesen, während ich meinen Körper in Bewegungerhielt. Wo dieß der Fall ist, schadet die Kälte nicht. Aber still— scheint nicht Jemand auf der Seite, die zum Wrack führt, zurufen?"
Man weiß, daß die Töne sich bei strenger Kälte und klaremWetter auf eine weite Strecke fortpflanzen. Nobbenjägcr habenGespräche, die in dem gewöhnlichen Tone geführt wurden, auf eineMeile hin deutlich gehört, und man hatte mehrere Male versucht,mittelst der bloßen Stimme zwischen dem Haus und dem Wrack zu