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gilt dieß als ein Beweis, daß unser Glaube auf festem Grunderuhe."
Roswell antwortete nicht. Er fühlte, daß es Unrecht wäre,irgend ein Glaubensbckenntniß nach der Art zn beurtheilen, wieein Mann, gleich Stimson, cS vertheidigte. Dennoch blieben diebeiden Tbatsachen, welche Stephan geltend gemacht hatte, nicht ohneWirkung auf ihn. Mehr als der Beweis, welcher von des Erlösersstillschweigendem Zugcständniß seiner göttlichen Natur hergenom-mcn war, fiel ihm dieser neue Gedanke ans, daß die Apostel sehrunwahrscheinlich etwas erfunden haben würden, das mit den An-fichten und Vorurtheilcn aller Menschen im Widerspruche gewesenwäre. Das Erstere mochte, nach seinem Bedünkcn, verschiedenartiggedeutet und erklärt werden, das Zweite aber schien mit der ganzenGeschichte der Herrschaft Christi auf Erden innigst verschmolzen znsein. Die Verkündigung Johannes des Täufers, die einfachen, an-spruchslosen Geschichten der Evangelisten, die Erläuterungen desheiligen Paulus, und die ehrwürdigen Lehren der Kirche währendso vieler Jahrhunderte wechselnder Glaubensmcinungen und herberKämpfe, Alles trug dazu bei, eine Lehre zu stützen, welche in sei-nen Augen mit der Philosophie und Vernunft im Widerspruchestand.
Da Roswcll allein zu sein wünschte, gab er Stimson einenpassenden Auftrag, und setzte noch eine volle Stunde seinen Spazier-gang auf der Terrasse fort.
Die Nacht kam kalt und still heran. Es war eine jener letztenAnstrengungen des Winters, in welcher er seine ganze furchtbareKraft geltend machen wollte, und cs schien in der That, als ob dieNatur, ihres Kampfes um die Rückkehr zu einer mildern Tempera-tur müde, sich verzweifelnd zurückzöge, um jenem eisernen Herrschervon Neuem den Sieg zn überlassen.
Der Mond war jung, aber die Sterne funkelten mit einerPracht, wie man sie nur in den kalten, klaren Nächten hoher Breite-
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