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„Eben darin liegt die Schwierigkeit, in diesem einen Pnnktckann ich an die sogenannten Dogmen der christlichen Kirche nichtglauben. Mir schien dich stets das Unwahrscheinlichste, was ich jegehört habe."
„Ganz gut, Herr, ich hatte selbst so eine Art Gefühle. Alsmir jedoch Gott in seiner Güte den Glauben in das Herz sandte,wie er in einer Krankheit zu thnn geruhte, rwn welcher ich nie wie-der zu genesen erwartete, und während der man mir anlag, ihnum seinen Beistand anznflehen, begann ich alle diese Dinge in mei-ner thörichten Weise zu überlegen. Unter Anderem sagte ich mir:,Jst eS wahrscheinlich, daß ein Sterblicher sich einsallen ließe,Christum den Sohn Gottes zu ucnncn, weun es ihm nicht einge-geben wurde, dicß zu thnn?^ Dann kommt der Charakter jenerMänner, der, wie Alle zugeben, bieder und religiös war, —,wie können wir glauben, daß sie Alle in demselben Berichte vondieser Sache übereinstimmten, wenn das, was sie sagten, ihnennicht durch einen Mund mitgetheilt worden, welchem sie Glaubenschenkten?"
Roswcll lächelte über Stcphan's Beweisführung, die nicht ohneeinen gewissen Scharfsinn war, welcher aber ein gewandter Mannin manchsacher Weise entgegen treten konnte.
„Dann habe ich noch etwas in einem Buche gelesen, Herr,"begann der Bootsteuerer wieder, „das mir- sehr zu Statten kommt.Jesus ließ sich von Anderen den Sohn Gottes nennen, ohne siedeßwegen zu tadeln. Es scheint mir in der That, als müßten die,welche ihn für einen guten Menschen halten, wie dicß bei Euch derFall ist, Kapitän Gar'ner, darin einen starken Beweis finden. Wirdürfen nur daran denken, welche schwere Sünde die Götzendienernist, wie sehr alle wahren Gläubigen sie verabscheuen, und dannstellt dieses Gefühl neben die Thatsache, daß der Sohn cs nicht fürunrecht hielt, für eins mit dem Vater gehalten zu werden. Mir