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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
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näckigkeit bestärkt hatte, in demselben Zustande. Beide waren aufdem Wege niedergesunken und der schrecklichen Gewalt des Klimaserlegen. Nicht ohne Schwierigkeit erreichte Roswell das Wrack undberichtete, was er gesehen hatte.

Selbst diese schreckliche Mahnung änderte Daggetts Entschlußnicht. Er hatte begonnen, sein Schiff zu verbrennen, da ihm keineandere Wahl blieb, er bedeutete jedoch Roswell, er schlage dabeiein Verfahren ein, welches ihm stets noch Material genug übriglasse, mit welchem er im Frühjahre ein kleineres Schiff bauenkönne, und das ihm erlaubte, das Heck und die Kajüte, so langees ihm beliebte, zu bewohnen.

In mancher Hinsicht hatte das Wrack allerdings Vorzüge vordem Hause. Man hatte dort mehr Raum, sich zu bewegen, indemsich die Eisgrotten sehr weit hin erstreckten und den Wind völligabschlosscn, welcher in dieser Zeit am gefährlichsten war. Macyund sein Begleiter waren ohne Zweifel dem Einflüsse des eisigenWindes erlegen. Mit dem herannahenden Frühjahre steigerte sichdie Heftigkeit dieser Winde, obgleich sich dann und wann Vor-zeichen einstcllten, daß sie sanfter entlang strichen, während in der-selben Zeit ihre kälteren Strömungen in der That schrecklich waren.

Ein Monat verfloß nach diesem Besuche Roswellls, ohne daßirgend ein Verkehr Statt gefunden hätte. Es war Septemberder März des südlichen Polarkreises, und während dieser Zeitwar das Wetter fast immer furchtbar gewesen.

Während dieser schauderhaften vier Wochen war Roswell mitder Prüfung des hochwichtigen Gegenstandes zu Ende gekommen,welchen Mary ihm zur Pflicht gemacht, und an den ihn Stimsonso oft und so ernst erinnert hatte. Der plötzliche Tod des Maatsund seines Begleiters, die Lage seiner Mannschaft und alle die sehrernsten Verhältnisse, von welchen er sich umgeben sah, vereinigtensich, ihn zu forschendem Nachdenken, und was bei einem solchenForscher sehr wichtig ist, zur Demuth zu stimmen,