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Schnee bedeckt, allein ganz in der Nähe hatte sich bereits ein hoherDamm gebildet. Auf dem östlichen Ende des Gebäudes und vorder Südseite, welche den Felsen an der Bucht zugekehrt war, sahman, so seltsam dieß auch scheinen mag, fast gar keinen Schnee.Dicß hatte thcilweise seinen Grund in dem steten Gebrauche derSchippe» und Besen, mehr aber in den Luftströmungen, welchedie leichten Flocken an gesichertere Stellen führten, ehe sie sich aufden Klippenplatten festgesetzt hatten.
Roswell bemerkte bald, was er als Amerikaner aus Erfahrunghätte wissen können, daß das Schmelzen des Schnees in Folge derOfenwärme lästiger war, als der Schnee selbst. Mit diesem, fandman sich leicht ab, wenn er aber am Tage schmolz und sich desNachts in Eiszapfen verwandelte, wurde er ein sehr lästiger, undzuweilen nicht ganz gefahrloser Nachbar, denn die feuchte Kälte,welche er verbreitete, griff die Gesundheit leicht an.
In Betreffen der Holzvorräthe war Roswcll am besorgtesten.Viel von dem in der Heimatb beigestauten Holze war in der Schiffs-küchc, und dann in dem Ofen verbraucht worden, welchen man indem Hause ausgestellt hatte. So groß dieser Vorrath auch war,so hatte man ihm doch bedeutend bereits zngesetzt, und nach seinerBerechnung konnte der Vorrath kaum für die Hälfte der Zeit rei-chen, welche man unerläßlich auf der Insel bleiben mußte.
Dicß war ein sehr wichtiger Umstand und mußte in ernste Er-wägung gezogen werden. Ohne Holz war die Mannschaft rettungs-los verloren, denn keine Nbhärtungsmittel reichten hin, den mensch-lichen Körper der Art zu stärken, daß er dem Einfluß eines Süd-polar-Winters widerstanden hätte.
Seit Gardincr es daher für wahrscheinlich hält, daß er, denWinter auf Robbenjäger-Land hinbringcn müsse, hatte er ein wach-sames Auge auf das Holz. Stimson hatte sich mehrere Male mitvieler Umsicht über diese Frage geäußert.
„Der Wärme können wir nicht entbehren," sagte der alte