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cine» Topf oder Kessel, von dem Feuer entfernt und draußen ab-härtet."
„Dieß ist vielleicht leichter gesagt, als gethan, Stephan,"bemerkte Noswell ruhig.
„Glaubt dieß ja nicht, Kapitän Gar'ncr. Ich habe die schmäch-tigsten und schwächlichsten Bursche nach kurzer Zeit so fest und hartwerden sehen, wie eine gestählte Axt. Vor Allem müssen die Leutesich jeden Morgen mit kaltem Wasser waschen und reiben. Dießbringt Leben in die Haut, welche ziemlich wie ein Kleidungsstückwirkt. Ja, ihr Herren, werft so einen Burschen des Morgens cineoder zwei Minuten in ein Faß mit Wasser, und ihr könnt ihn denganzen Tag brauchen, zu was ihr wollt. Ein Eimer Wasser ist sogut wie das beste wollene Wamms. Und vor Allem, hinweg mitder Ofenwärme, auch die Köche dürfen nicht so stark schüren und indem Echlafgcmach können wir ohne den Ofen weit besser zurechtkommen, als die Meisten von uns glauben. Wir werden viel Holzsparen, wenn wir sofort anfangen, unsere Wände zu sichern und znvermachen, und das Hans in jeder Hinsicht zu verwahren. Wenndas Hans in gutem Zustande wäre, könnten wir noch zwei Monateohne jedes andere Feuer als das der Küche auskommen."
Der Art waren die Nathschläge Stephans, und gute Rath-schlägc waren cs in jedem Betrachte. Roswcll ging mit dem bestenBeispiele voran, und nach der ersten Woche fühlte er den stärkendenEinfluß der kalten Bäder, des Reibens, des Fernhaltens von denOefen. Wo das Beispiel nicht wirkte, trat Mahnung und Warnunghinzu. Mehrere große, schwerfällige, träge Bursche, welche dasFeuer liebten, wurden beschämt von den Oefen verjagt, und dieWärme konnte sich gleichmäßiger durch das ganze Gebäude ver-breiten.
Wer je Gelegenheit gehabt hat, die Wirkung des Gebrauchskalten Wassers selbst zu beobachten und zn sehen, wie selbst zarteFrauen in den Stand gesetzt werden, der Kälte und FeuchtigkeitDie Scelöwen. 27