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„Es würde mir sehr, sehr leid thun, mein lieber Herr, wennNoswcll Gardincr sich auf diese Weise bereicherte."
„Dn sprichst, wie ein albernes junges Mädchen, welches ihreeigenen Rechte nicht kennt. Wir hatten ja keinen Antheil an derBeraubung jener Leute. Sie haben ihr Gold vor vielen Jah-ren verloren, sind vielleicht todt, sind es ohne allen Zweifel, sonsthätten sie wohl Lärm geschlagen, oder sie haben cs vergessen undkönnten um keinen Preis eine der Münzen erkennen, in deren Be-sitz sie einst waren, und wissen nicht, ob das Verlorene in dieSee geworfen oder in dem Sande einer Insel begraben wordenist. Mary, mein Kind, sprich nur nie mit Jemandem von die-ser Sache."
„Ihr könnt meinetwegen unbesorgt sein, Herr. Ich hoffe abersehr ernstlich, daß RoSwell mit so schlecht erworbenem Neichthumenie etwas zu thun haben wird. Er ist zu edelhcrzig und mannhaft,um sich aus diese Weise zu bereichern."
„Gut, gut, sprechen wir nicht weiter von der Sache, Kind,du bist romantisch und phantastisch. Gib mir doch meine Tropfen,denn das Sprechen nimmt mir den Athcm. Ich bin sehr herabge-kommen, Kind, und cs wird nicht mehr lange mit mir währen, ichwerde aber bis zu meinem letzten Mhcmzuge behaupten, daß einaufgegebener und in dieser Weise gefundener Schatz seinem letztenBesitzer gehört. Ich füge mich jedoch dem Gesetze, Kind, wennGar'ner das Gold nur einmal gefunden hat, — gut, gut, ich willnicht weiter davon sprechen, denn cs betrübt dich, und ich sehe dichnicht gern betrübt. Gels und suche den Zuschauer, Kind, sieh nachWallfischfang-Nachrichteu, vielleicht enthalten sie auch etwas vonRobbenjägern."
Mary ließ sich dieß nicht zweimal sagen. Die Zeitung warbald zur Hand, und die Spalte, welche Seenachrichtcn enthielt,wurde durchlaufen.
Die Nichte las einen langen Bericht von Wallfischfängern, welche