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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Kälte, und das Eis und die gefrornen Sce'n. Zu warmes Wetterwürde ihnen nicht zusagen."

Es dürste aber Anderen znsagen, Mary. Gar'ner's ganzerAuftrag lautet übrigens nicht nach jenen See'n und nach jenenRobben."

Ich verstehe Euch nicht, Oheim. Noswell ist ohne Zweifelans den Robbenfang ausgczogen."

Gewiß, dies, ist nicht in Zweifel zu ziehen. Auf einer solangen Reise aber kann cs viele Anhaltspunkte geben."

Wollt Ihr damit sagen, Herr, er werde diese Anhaltspunkte,wie Ihr es nennt, benützen?" fragte Mary eifrig und fast athcmlosvor Unruhe, Alles zu hören.Ihr habt eines Tages von West-Indien gesprochen!"

Höre, Mary, geh' doch in den Gang hinaus und sieh, ob dieKüchenthürc geschlossen ist. So, und nun setze dich ganz nahe zumir, denn es ist nicht nöthig, das, was ich dir jetzt sagen will, inganz Oyster-Pond anszuposannen. Setze dich, meine Liebe, undblicke nicht so eifrig drein, als wolltest du mich essen, sonst verliereich den Mnth und könnte dir gar nichts erzählen. Vielleicht war'es das Beste, ich behielt mein Gehcimniß für mich."

Ja nicht, wenn cs mit Noswell im geringsten Zusammen-hänge steht, Oheim, in diesem Falle ja nicht, mein lieber Herr!Ihr habt mir oft gerathen, ich solle ihn heirathen, und ich mußin Betreff des Mannes, für welchen Ihr mich bestimmt, Alleswissen."

Ja, Gar'ncr wird für jedes Mädchen einen guten Gattenabgebcn, und ich rathe dir, ihn zu nehmen. Du bist meines Bru-ders Tochter, Mary, und ich würde dir diesen Rath geben, wenndu mein leibliches Kind wärest."

Ich weiß, daß Ihr mich liebt und mein Bestes wollt, Oheim.Sagt mir aber, wie es mit Noswell und dem Anstrage ist, welcherihn unterwegs aufhalten soll."