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über einen bedeutenden Zeitraum wegzuführen und uns etwa siebenMonate später abermals nach unserer Heldin und ihrem knickerischenOheim umzusehen.
Während dieser Zeit hatte sich bei dem Decan und seiner Nichtevieles geändert, und die Hoffnung war fast von Allen geschieden,die Freunde an Bord des Seelöwen von Oyster-Pond hatten. Wirwerden den Wechsel dieser Zustände kurz zu erklären bemüht sein.
Als Kapitän Gardiner abreiste, nahm man an, er werde nichtlänger als ein halbes Jahr abwesend bleiben. Alle, die Freundeund Verwandte an Bord seines Schooners hatten, waren dessenvergewissert worden, und groß war die Besorgniß, schmerzlich diegetäuschte Hoffnung, als der erste unserer Sommermonate dieSeefahrer nicht zurückführte.
Da Woche um Woche verging, ohne daß das Schiff einlief,steigerte sich die Besorgniß und die Hoffnung verwandelte sich inTrostlosigkeit. Decan Pratt ächzte schwer über seinen Verlust, ervergaß ganz und gar, sich mit dem Gewinne zu trösten, welchenihm der nach Haus gesendete Thran geschaffen hatte, wie dieß fastimmer bei Geizigen der Fall zu sein pflegt, wenn ihr Herz einmalans stetem Forterwerb erpicht ist.
Was Mary betrifft, so nahm die Wucht, welche auf ihremHerzen lastete, von Tag zu Tag zu, bis das Lächeln, welches ihrliebliches Gesicht so oft mit unschuldiger Freude verklärt hatte,gänzlich verschwand. Keine Klage aber kam über ihre Lippen. Siebetete oft und fand ihren einzigen Trost in dem gottseligen Ver-trauen ans die Vorsehung, aber sie sprach nicht von ihrem Grame,schwache Augenblicke vielleicht ausgenommen, wo ihr unleidsamerOheim, bei seinen häufigen Klagen über seine Verluste, den Gegen-stand zur Sprache brachte.
Der September ist an den atlantischen Küsten der Republikzuweilen ein stürmischer Monat. Schwere Stürme sind allerdings