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tig gehandhabt, und dieß um so leichter, da die Obensegel jetzt hereinwaren. Aber kein einziger Mann verließ das Deck. Die Besorgnißwar dazu zu groß, denn der nnersahrenste Matrose in den beidenSchoonern fühlte, daß die nächsten vier und zwanzig Stunden nachaller Wahrscheinlichkeit über das Schicksal der Schiffe und ihrerBemannung entscheiden würden.
Die Unruhe Daggett's und Gardiner's stieg, als die Zeithcrankam, wo der Mond aufgehcn mußte, ohne daß dieser Himmels-körper sich zeigte. Da und dort trieben Wolken am Himmel hin,aber die Sterne funkelten, wie gewöhnlich, in erhabener Pracht.Es war nicht so dunkel, daß man nicht Gegenstände selbst aufeine ziemliche Entfernung hätte sehen können, und cs ward derMannschaft der Schooner nicht schwer, die zerrissenen Umrisse derschwimmenden Bergkette deutlich zu sehen. Die Alpen hätten demAuge keine schärfer gezeichneten, phantastischer geformten Umrissedarbieten können.
Wenn die Eisberge zuerst von ihren ursprünglichen „Anker-plätzen" abtrciben, sind ihre Formen gewöhnlich ziemlich regelmäßigund ihre Gipfel bilden eine Art Tafelland; aber die Strahlen derSonne, das Anspülen der Wellen, vor allem aber die Gewalt derWasserströme, welche ans den Eisschlünden Herausbrechen, vernich-ten diese Regelmäßigkeit der Gestalt bald. Ein ausgezeichneterSeefahrer hat das Aussehen dieser Berge, wenn sie ihre regelmäßigeGestalt verloren haben und die phantastischen Umrisse, welche stetsfolgen, anzunehmen beginnen, mit einer verlassenen, ans dem rein-sten Alabaster ausgcbanten Stadt, deren Gebäude der Sturm derZeit zertrümmert, und mit ihren zahllosen, nnbevölkcrten Straßen,Gassen und Gäßchen verglichen. Alle Reisende, welche eine solcheScene gesehen haben, stimmen darin überein, daß sie eine dermerkwürdigsten sei, welche von der verschwenderischen Hand derNatur komme.
Gegen neun Uhr begannen Nebeldünste über die See zu trei-
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