Es entstand eine Pause — denn der feierliche Ton und dieaugenfällige Biederkeit des Sprechenden verfehlten ihren Eindrucknicht auf die beiden Kapitäne, so wenig sie auch über Dinge dieserArt gründlich nachzudcnken gewohnt waren.
Noswell nahm darauf das Gespräch wieder auf, und wendetees einem Gegenstände zu, welcher ihn seit mehreren Tagen sehrernstlich beschäftigte.
„Ich wünschte mit Euch, Kapitän Daggctt, über unsere Aus-sichten und Hoffnungen zu sprechen," sagte er, „mein Schooner istvoll, wie Ihr wißt. Wir könnten nicht mehr thun, wenn wir nocheinen Sommer hier bleiben. Ihr habt fast zur Hälfte gefüllt, undwenig Aussicht, diesen Sommer ein volles Schiff zu bekomme».Macy's Metzelei unter den Robben hat Euch wenigstens um einenMonat zurückgesetzt, und wir werden die Thiere täglich seltener undscheuer werden sehen. Die Tag- und Nachtgleichc ist nicht mehrfern, und dann werden wir, wie Ihr wißt, stets weniger Sonnehaben, so wenig, daß sie uns fast gar nicht von Nutzen ist. Wirbrauchen das Tageslicht, um durch das Eis zu kommen, undcs liegen wohl hundert gute Stunden zwischen uns und demklaren Wasser, selbst wenn wir morgen unsere Rückreise antrcten.Bedenkt, wie ernst cs um uns stünde, würden wir in einerso hohen Breite, und nachdem die Sonne uns verlassen, hier ein-geschlosscn!"
„Ich versteh' Euch, Garner." crwicdcrtc der Andere ruhig,obgleich sein Gehaben eher auf eine Art erzwungener Ergebungdeutete, als auf eine herzliche Einstimmung in das, was Noswellihm, wie er glaubte, Vorschlägen wollte. — „Ihr seid Herr EuresSchiffes, und wahrscheinlich würde Decan Pratt sich sehr freuen,Euch zwischen Sheltcr-Jnscl und Oyster-Pond eiulaufen zu sehen.Ich bin leider ein Krüppel, sonst sollte das Vineyardcr SchiffEuch nicht viele Meilen spiegelwärts folgen."
Noswell fühlte das Unpassende dieser Bemerkung, aber auch