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eine vorspringende Felscnspitzc laufen, um die Kraft des Bootsteue-rerS zu steigern, und dann gleitete er kühn an dem Abgrunde nie-der, dessen Frist er ziemlich in der Entfernung, wie er sie berechnethatte, erreichte.
ES schneite noch stark, die Flocken waren groß und flogen miteinem Ungestüm um die Ecken der Felsen, welches den jungenMann in einzelnen Augenblicken um die Besinnung brachte. Erwar jedoch entschlossen, und der Gedanke, daß er eine That derMenschenliebe und der Kameradschaft vollbringe, steigerte seinenMuth. Daggett mußte, lebendig oder todt, jetzt in dem Bereicheseines Auges sein, und er begann eifrig und besorgt nach allenSeiten zu spähen.
Der Wind brüllte so laut, daß er jeden andern Ton verschlang,doch glaubte er einmal den Anruf Stimsows von oben zu hören.Plötzlich schwieg der Wind, der Schnee fiel schwächer und schwächer,bald klärte sich der Himmel ganz auf, und die Sonnenstrahlen —man erinnert sich, daß cS in den Hnndstagen jener Breite war —überglänzten hell und wohlthnend die funkelnde Scene. In demnächsten Augenblicke ward Roswcll den gewahr, welchen er suchte.
Daggett war, da er ohne alle Mittel war, seinen Absturz zuhemmen, über den schmalen Absatz, auf welchem Stimson festenFuß gefaßt hatte, rasch wcggegleitet. Er stemmte seine Lanze oderseinen Springstock nach vornen, die Spitze fand jedoch keinen Halt-punkt. Er stürzte aber keineswegs senkrecht nieder, denn mehrereKlippcnvorsprünge kamen ihm zu Hilfe und minderten die Gewaltdes Absturzes, seine Rettung aber hatte der unglückliche Manuwahrscheinlich seiner Lanze zu verdanken. Er hatte diese unter sich,als er den letzten Sturz that, gleitete an ihr die ganze Strecke nie-der , und schoß auf einer Stelle an, welche weit und breit alleineinige verkümmerte Ginstersträuche und Grasbüschel aufzuweisenhatte.